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CSD in Stuttgart wird fortgesetzt - Polizei erhöht Präsenz

Nach dem Angriff in Berlin bleibt der CSD in Stuttgart sichtbar: Die Polizei verstärkt ihre Präsenz, die Veranstaltungen gehen wie geplant weiter.

26.07.2026

Nach dem Anrgiff am Rande des Christopher Street Day in Berlin soll der CSD in Stuttgart am Sonntag trotzdem fortgestezt werden. Sebastian Gollnow/dpa

Nach dem Anrgiff am Rande des Christopher Street Day in Berlin soll der CSD in Stuttgart am Sonntag trotzdem fortgestezt werden. Sebastian Gollnow/dpa

© Sebastian Gollnow/dpa

Trotz des Angriffs auf Passanten beim Christopher Street Day in Berlin sollen die CSD-Feierlichkeiten in Stuttgart auch am Sonntag wie geplant fortgesetzt werden. „Hass, Gewalt und Terror dürfen nicht darüber entscheiden, ob queere Menschen sichtbar sind oder ihren Platz im öffentlichen Raum einnehmen“, hieß es von den Organisatoren. 

Die Sicherheitslage für die Veranstaltungen sei von den Sicherheitsbehörden nicht neu eingestuft worden, dennoch erhöhe die Polizei ihre Präsenz. Während des Programms soll der Opfer des Angriffs in Berlin gedacht werden.

Nachdem ein Transporter in Berlin am Rande des CSD in Passanten fuhr, zeigten sich die Veranstalter des Stuttgarter Christopher Street Days erschüttert. „Wir sind zutiefst erschrocken und traurig darüber, was heute in Berlin geschehen ist“, hieß es in der Nacht in einem Instagrampost. „Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den Opfern, Angehörigen und Zeugen der Tat.“

 

In Stuttgart findet seit Freitag der CSD statt, der Höhepunkt war die bunte Parade quer durch die Stadt am Samstag. Tausende Menschen zogen dabei für die Rechte von Schwulen, Lesben, transgeschlechtlichen und queeren Menschen durch die Straßen der baden-württembergischen Landeshauptstadt. 

Bei dem Angriff auf den Berliner CSD am Samstagabend ist eine Frau getötet worden. Weitere Menschen wurden verletzt, einige schwebten am Morgen noch in Lebensgefahr.

Zahlreiche Einsatzkräfte waren in der Nacht in Berlin im Einsatz. Fabian Sommer/dpa

Zahlreiche Einsatzkräfte waren in der Nacht in Berlin im Einsatz. Fabian Sommer/dpa

© Fabian Sommer/dpa