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Zweistündiger Streik bei der Saarbahn am Freitagmorgen

Der Tarifstreit zwischen Saarbahn und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) dauert an. Am Freitag gab es einen neuen Streik.

11.09.2026

Hintergrund des Streiks ist ein schon seit mehreren Monaten andauernder Tarifkonflikt. (Archivbild)Oliver Dietze/dpa

Hintergrund des Streiks ist ein schon seit mehreren Monaten andauernder Tarifkonflikt. (Archivbild)Oliver Dietze/dpa

© Oliver Dietze/dpa

Fahrgäste der Saarbahn haben am Freitagmorgen erneut Geduld benötigt - der Streik war in eine nächste Runde gegangen. Wie die Stadtwerke in Saarbrücken mitteilten, hatte die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ab 6.00 Uhr erneut zum Ausstand aufgerufen. Um 8.00 Uhr war der Streik nach Gewerkschaftsangaben wieder beendet.

Der Streik habe keine Auswirkung auf das Ersatzkonzept, erklärte eine Sprecherin der Stadtwerke. 

  • Die S1 verkehrt bis 16.30 Uhr zwischen Saargemünd und Riegelsberg Süd.
  • Extrabusse des Schienenersatzverkehrs bleiben unabhängig des Streiks weiterhin im Einsatz
  • Ergänzungsfahrten zwischen Riegelsberg Süd und Lebach entfallen vorläufig - je nach Streiklänge.

Die Gewerkschaft hatte in den vergangenen Wochen immer wieder zum Streik aufgerufen. Hintergrund ist ein schon seit mehreren Monaten andauernder Tarifkonflikt. Die Saarbahn befördert nach eigenen Angaben jährlich fast 35 Millionen Fahrgäste in Saarbrücken und im Regionalverband und fährt grenzüberschreitend bis ins lothringische Sarreguemines in Frankreich. Ihre Tram-Züge verkehren sowohl in der Stadt als auch im Umland.