Steuern für Acker und Haus: So ist der Trend im Land
Nach der Grundsteuerreform sind die Einnahmen in Sachsen-Anhalt zunächst deutlich gesunken. Im Jahr 2026 zeigt sich nun aber eine gegenläufige Entwicklung.
Grundsteuer B wird für Wohn- und Nichtwohngrundstücke erhoben. (Symbolbild)Marcus Brandt/dpa
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Nach der Grundsteuerreform haben die Gemeinden in Sachsen-Anhalt geringere Einzahlungen in diesem Bereich verzeichnet. Die Grundsteuer B sank im Jahr 2025 um 13,6 Millionen Euro, ein Minus von 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Die Grundsteuer A sank um 1,7 Millionen Euro, ein Minus von 6,9 Prozent.
Steuergegenstand der Grundsteuer A sind Betriebe der Land- und Forstwirtschaft. Grundsteuer B wird für Wohn- und Nichtwohngrundstücke erhoben.
Im Jahr 2026 ist der Trend ein anderer. Im ersten Quartal haben die Gemeinden den Angaben zufolge etwa 62,8 Millionen Grundsteuer B eingenommen – 3,5 Prozent mehr als im ersten Quartal 2024.