Startelf-Garantie für El Mala bei Wagners Bundesliga-Debüt
Kölns Interimstrainer Wagner feiert gegen Frankfurt sein Liga-Debüt. Der Druck bei nur zwei Zählern Vorsprung auf die Abstiegszone ist groß. Beim Personal macht er etwas anderes als sein Vorgänger.
René Wagner arbeitete für Köln in der Bundesliga bislang als Co-Trainer. (Archivbild)Marius Becker/dpa
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Trotz einer schwierigen Ausgangslage und einem schweren Gegner blickt René Wagner als Interimstrainer des 1. FC Köln mit Vorfreude auf sein erstes Bundesliga-Spiel. „Ich freue mich darauf, am Seitenrand zu stehen uns zu sehen, was bei der Mannschaft hängen geblieben ist“, sagte Wagner vor dem Gastspiel der Kölner am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) bei Eintracht Frankfurt.
Der 37-Jährige hat beim Aufsteiger erst vor knapp zwei Wochen für den beurlaubten Chefcoach Lukas Kwasniok übernommen, dessen Co-Trainer er zuvor war. „Die ersten Wochen waren für mich besonders. Ich habe versucht, bei mir zu bleiben und Ruhe auszustrahlen und der Mannschaft Sicherheit zu geben“, sagte Wagner.
Erstmals Cheftrainer
Bei nur zwei Punkten Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz stehe der Erfolg der Mannschaft über seinen eigenen Zielen. „Ich möchte meine Aufgabe für den Club erfüllen. Nur darum geht es“, sagte Wagner, für den es der erste Cheftrainer-Posten überhaupt ist. Zuvor war er Co-Trainer unter anderem von Union Berlins Coach Steffen Baumgart sowie von Kwasniok.
Startelf-Garantie für El Mala
Auf welche Spieler der 37-Jährige bei seinem Debüt gegen den Tabellensiebten Frankfurt setzt, verriet er nicht - mit einer Ausnahme. Top-Talent Said El Mala, der unter Kwasniok häufiger von der Bank kam und wofür der Trainer stets von den Fans kritisiert wurde, sei einer der Unterschiedsspieler im Kader. „Das kann er von Beginn an zeigen oder als Einwechselspieler. Aktuell würden wir uns aber keinen Gefallen tun, wenn wir ihn nicht von Beginn an bringen würden“, sagte Wagner.
Mit zehn Treffern Kölns erfolgreichster Torschütze: Said El Mala. (Archivbild)Marius Becker/dpa
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