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Staatsanwalt für Unterbringung von Landwirt im Mordprozess

Auf einem Spargelhof bei Uelzen bringt ein Landwirt seine Frau um und verletzt seine beiden Söhne schwer. Vor Gericht ergibt sich das Bild eines Ausnahmezustandes.

17.08.2026

Der angeklagte Landwirt hat die Tötung seiner Ehefrau vor Gericht gestanden. Georg Wendt/dpa

Der angeklagte Landwirt hat die Tötung seiner Ehefrau vor Gericht gestanden. Georg Wendt/dpa

© Georg Wendt/dpa

Die Staatsanwaltschaft hat für den Spargelbauer aus Eimke nach der Tötung seiner Ehefrau die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus beantragt. Der Einschätzung des Sachverständigen folgend, dass die sogenannte motivationale Steuerungsfähigkeit des Angeklagten zum Tatzeitpunkt aufgehoben gewesen sei, ergebe sich ein Freispruch mangels Schuld. Ein Urteil vor dem Lüneburger Landgericht soll am Dienstag (12.00 Uhr) gesprochen werden, teilte eine Gerichtssprecherin mit. 

Der 56-Jährige hatte am 25. Februar erst die Frau gewaltsam getötet und dann versucht, seine zwei Söhne umzubringen. Im Prozess gestand der Landwirt die Tat und führte aus, dass er auch sich selbst habe umbringen wollen. Die Verteidigung beantragte einen Freispruch, hält eine Unterbringung aber nicht für angezeigt, weil die Familie des Angeklagten ihm einen Empfangsraum böte. Die Nebenklage hat keinen konkreten Antrag gestellt.

Der Familienvater hatte seine Ehefrau auf dem Hof bei Uelzen in der Lüneburger Heide mit einer Eisenstange und einem Messer so schwer verletzt, dass sie starb. Mit schwersten Kopfverletzungen entriss ihm der damals 17-jährige Sohn die Stange. Der Mann ließ sich widerstandslos festnehmen, sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

Der Mann soll laut Staatsanwalt seine Frau mit einer Eisenstange heimtückisch von hinten auf den Kopf geschlagen und sie anschließend erstochen haben.Georg Wendt/dpa

Der Mann soll laut Staatsanwalt seine Frau mit einer Eisenstange heimtückisch von hinten auf den Kopf geschlagen und sie anschließend erstochen haben.Georg Wendt/dpa

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„Was passiert ist, ist eine Katastrophe“, sagte der Angeklagte.Georg Wendt/dpa

„Was passiert ist, ist eine Katastrophe“, sagte der Angeklagte.Georg Wendt/dpa

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