dpa

Sprintstar Ansah hofft auf Freispruch im Dopingstreit

Owen Ansah glänzte bei den Europameisterschaften in Birmingham. Die Nationale Anti Doping Agentur will den Sprinter aber jahrelang sperren. Was sagt Ansah selbst dazu?

31.08.2026

Owen Ansah kämpft gegen eine Dopingsperre.Christian Charisius/dpa

Owen Ansah kämpft gegen eine Dopingsperre.Christian Charisius/dpa

© Christian Charisius/dpa

Der deutsche Sprintstar Owen Ansah wünscht sich ein baldiges Ende seines Dopingstreits. „Ich hoffe einfach, dass es schnell geklärt wird, dass ich freigesprochen werde. Das wünsche ich mir, dass ich da rauskomme, dass ich nicht gesperrt werde und dass ich weiterhin Sport machen kann“, sagte der Europameister über 200 Meter von Birmingham bei der Verleihung der „Sport Bild Awards“ in Hamburg.

Ob er Mitschuld an der Dopingsperre trage, wollte er nicht sagen. „Ich möchte nicht darauf eingehen“, äußerte der 25-jährige Hamburger. Es handle sich um ein laufendes Verfahren. „Natürlich versucht man, es weitestgehend auszublenden“, sagte der deutsche 100-Meter-Rekordler. Das habe er auch schon bei den Titelkämpfen in England vor wenigen Wochen so gemacht.

Wegen eines angeblich verweigerten Dopingtests Anfang Juli hat die Nationale Anti Doping Agentur eine Sperre von vier Jahren gegen Ansah vorgeschlagen. Der Sprinter geht juristisch dagegen vor. Trotz der drohenden Sperre nahm Ansah an den Europameisterschaften im August in Birmingham teil, wo er mit Gold über 200 Meter und Bronze über 100 Meter auftrumpfte.