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Spezialkräfte stoppen Terrorverdächtige an Flughäfen

Der Zugriff erfolgte in Stuttgart und Hannover. Die Männer wollten Ermittlern zufolge nach Syrien, um sich vom Islamischen Staat ausbilden zu lassen.

16.01.2026

Der andere Verdächtige wurde in Hannover festgenommen. (Archivbild)Marijan Murat/dpa

Der andere Verdächtige wurde in Hannover festgenommen. (Archivbild)Marijan Murat/dpa

© Marijan Murat/dpa

Spezialkräfte haben an den Flughäfen Hannover und Stuttgart die Ausreise von zwei Männern aus Nordhessen nach Syrien verhindert, denen die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen wird. 

Die beiden deutschen Staatsangehörigen „mit Bezügen in die islamistische Szene“ sitzen nun in Frankfurt am Main in Untersuchungshaft, wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt und das hessische Landeskriminalamt mitteilten. Spezialeinsatzkräfte hätten am Donnerstag die Ausreise des 27-Jährigen und des 18-Jährigen verhindert.

An dem Ermittlungsverfahren waren neben hessischen Behörden auch die Bundespolizei und Ermittler aus Nordrhein-Westfalen beteiligt. Dabei habe sich der Verdacht konkretisiert, dass sich die beiden in Syrien für Kampfhandlungen im Ausland ausbilden lassen wollten, so die Staatsanwaltschaft.

Bei Durchsuchungen der Wohnungen der beiden in Kassel und im Landkreis Kassel fanden die Ermittler unter anderem eine Armbrust ohne Bolzen und Broschüren mit Bezug zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS). „Eine konkrete Gefährdung für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt“, sagte Sprecher Dominik Mies.