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Spedition Betz International meldet Insolvenz an

140 Beschäftigte blicken nach der Insolvenz von Betz International auf eine ungewisse Zukunft. Wie geht es für das Transportunternehmen weiter?

09.04.2026

Lastwagen der Spedition Willi Betz stehen auf dem Gelände des Firmenhauptsitzes. (Archivbild)picture-alliance/ dpa

Lastwagen der Spedition Willi Betz stehen auf dem Gelände des Firmenhauptsitzes. (Archivbild)picture-alliance/ dpa

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Die Spedition Betz International aus Sonnenbühl (Kreis Reutlingen) mit ihren 140 Beschäftigten ist in finanzielle Schieflage geraten. Das mittelständische Unternehmen meldete am Dienstag beim Amtsgericht Tübingen Insolvenz an, wie aus der im Internet veröffentlichten Bekanntmachung hervorging. Für das Verfahren wurde der Rechtsanwalt Dirk Poff vom Gericht zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Er war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Poff sagte der „Bild“-Zeitung: „Wir prüfen, wie das Unternehmen weitergeführt werden kann. Ziel ist es, so viele Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten. Es haben sich schon Interessenten gemeldet.“ 

Die Zahlung der Löhne und Gehälter ist für die Monate März bis Mai durch das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit gesichert. Bei dem Unternehmen sind nach einem Bericht des „Reutlinger Generalanzeiger“ aktuell 72 Fahrzeuge im Einsatz. Die Auftragslage sei gut, wurde Geschäftsführer Sven Hess von der Zeitung zitiert. 

Mit dem Insolvenzantrag reagierte Betz International dem Bericht zufolge indes auf eine Kombination aus konjunktureller Schwäche und beispielloser Kostenexplosion im Logistiksektor – und nach einer Phase intensiver Bemühungen, den Betrieb in einem historisch schwierigen Marktumfeld zu stabilisieren.