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Spaenle wieder einmal vor Rückkehr in den Landtag

Voraussichtlich Stühlerücken in der CSU-Landtagsfraktion: Zwei Mitglieder dürften demnächst ausscheiden, zwei andere dafür nachrücken. Darunter ein Altbekannter.

12.05.2026

Ludwig Spaenle darf auf eine Rückkehr in den Landtag hoffen. (Archivbild)Felix Hörhager/dpa

Ludwig Spaenle darf auf eine Rückkehr in den Landtag hoffen. (Archivbild)Felix Hörhager/dpa

© Felix Hörhager/dpa

Der frühere bayerische Kultusminister und amtierende Antisemitismusbeauftragte Ludwig Spaenle (CSU) steht vor einer neuerlichen Rückkehr in den Landtag – wieder einmal als Nachrücker. Gleiches gilt für den ebenfalls langjährigen CSU-Landtagsabgeordneten Andreas Lorenz.

Noch ist es nicht amtlich, doch der CSU-Landtagsfraktion stehen zwei Abgänge bevor. Der CSU-Abgeordnete Alexander Dietrich, der seit 2023 im Landtag sitzt, soll neuer Leiter des Kommunalreferats in der Landeshauptstadt München werden. Und die CSU-Abgeordnete Ute Eiling-Hütig soll neue Bildungsministerin in Rheinland-Pfalz werden. Beide müssten dann, wenn die Personalien wie angekündigt vollzogen werden, ihre Mandate niederlegen.

Und dann kämen Nachrücker über die CSU-Oberbayern-Liste zum Zug. Als erstes Lorenz, der dem Landtag von 2008 bis 2018 sowie als Nachrücker von 2022 bis 2023 angehörte. Und als zweites Spaenle, der von 1994 bis 2018 und dann – als Nachrücker – von 2020 bis 2023 im Landtag saß. Bei der Landtagswahl 2023 hatten beide den direkten Wiedereinzug verpasst.