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Sonne satt und kaum Regen – April lockt ins Freie

Mehr Sonne, weniger Regen: Der April brachte Mecklenburg-Vorpommern milde Temperaturen und ungewöhnlich viele Sonnenstunden.

29.04.2026

Die Aprilsonne lud zum Verweilen im Strandkorb ein. (Archiv)Bernd Wüstneck/dpa

Die Aprilsonne lud zum Verweilen im Strandkorb ein. (Archiv)Bernd Wüstneck/dpa

© Bernd Wüstneck/dpa

Der April hat überdurchschnittlich viel Sonne und vergleichsweise wenig Regen nach Mecklenburg-Vorpommern gebracht. Der Deutsche Wetterdienst berichtete von 55 Sonnenstunden. Im Schnitt war es 7,9 Grad Celsius warm. Dies ist ein Plus von 1,2 Grad im Vergleich zu den Jahren 1961 bis 1990, der sogenannten Referenzperiode. Im Vergleich zum restlichen Bundesgebiet war es in Mecklenburg-Vorpommern jedoch relativ kühl.

Deutschlandweit war es lediglich in Sachsen kühler. Dabei gab es mit Ausnahme der Küstengebiete an fünf bis zehn Tagen Nachtfrost. Bundesweit war das Wetter im April außergewöhnlich sonnig und trocken. Nur in der östlichen Mitte und im Nordosten regnete es durchschnittlich viel. 

In Mecklenburg-Vorpommern war der April ebenso wie der März sehr trocken. Laut DWD fiel weniger Regen als üblicherweise - etwa 30 Liter pro Quadratmeter (l/m²) statt 42 Litern im langjährigen Mittel. Am 19. April wurde jedoch in Röbel/Müritz mit 83,4 l/m² die höchste deutschlandweite Tagesniederschlagssumme in diesem Monat gemessen.