dpa

Sommer in Sachsen-Anhalt unter den heißesten seit Messbeginn

Besonders der Juni war laut Deutschem Wetterdienst einer der vier heißesten seit Beginn der Aufzeichnungen 1881. Dabei wurde in Sachsen-Anhalt der höchste je gemessene Wert registriert.

31.08.2026

Weniger Regen, mehr Sonne und zahlreiche Hitzetage: Der Sommer in Sachsen-Anhalt zählt laut Wetterdienst zu den fünf wärmsten seit 1881. (Archivbild)Matthias Bein/dpa

Weniger Regen, mehr Sonne und zahlreiche Hitzetage: Der Sommer in Sachsen-Anhalt zählt laut Wetterdienst zu den fünf wärmsten seit 1881. (Archivbild)Matthias Bein/dpa

© Matthias Bein/dpa

Der vergangene Juni gehörte zu den heißesten, die Sachsen-Anhalt je erlebt hat. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) reiht sich der Monat statistisch in die vier wärmsten Junimonate seit Beginn der Wetteraufzeichnungen ein. 

Mit einem Temperaturmittel von 19,5 Grad Celsius lag der Sommer im Land nach vorläufigen Berechnungen 2,6 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Er gehört damit zu den fünf wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881. 

Deutscher Hitzerekord im Juni in Sachsen-Anhalt

Im Zentrum stand dabei der kleine Ort Drewitz im Jerichower Land. In dem Ortsteil der Stadt Möckern ist am 27. Juni der bislang höchste je gemessene Temperaturwert in Deutschland registriert worden: 41,8 Grad Celsius. Insgesamt gab es in den Monaten Juni, Juli und August 21 heiße Tage mit Temperaturen jenseits der 30 Grad. An fünf sehr heißen Tagen stieg das Thermometer auf mindestens 35 Grad. 

Weniger Regen und mehr Sonne als im Durchschnitt

Zur Hitze kam ein nach DWD-Angaben unterdurchschnittlicher Niederschlag. Mit 138 Liter je Quadratmeter lag die Regenmenge um knapp ein Fünftel niedriger als im langjährigen Mittel. Die Anzahl der Sonnenstunden wiederum lag mit 756 Stunden um knapp ein Viertel über dem Durchschnitt.

Im gesamtdeutschen Mittel ist der Sommer in diesem Jahr sogar der zweitwärmste, der in Deutschland jemals offiziell gemessen wurde. Das voraussichtliche Temperaturmittel lag demnach bei 19,6 Grad. „Nach vorläufigen Berechnungen dürfte nur der Jahrhundertsommer 2003 mit 19,7 °C wärmer gewesen sein“, hieß es vom DWD.