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Sicheres Netz aus dem All: OHB bekommt Milliardenauftrag

Die Europäische Union plant ein neues Satellitennetz. Welche Rolle der Bremer Raumfahrtkonzern OHB dabei spielt und wie Bürgerinnen und Bürger davon profitieren sollen.

31.08.2026

OHB hat einen Milliardenauftrag für 18 Satelliten ergattert. (Archivfoto)Sina Schuldt/dpa

OHB hat einen Milliardenauftrag für 18 Satelliten ergattert. (Archivfoto)Sina Schuldt/dpa

© Sina Schuldt/dpa

Das Bremer Raumfahrtunternehmen OHB soll 18 Satelliten für die Europäische Union bauen. Dafür bekommt der Konzern nach eigenen Angaben knapp eine Milliarde Euro. Die ersten Satelliten für das Programm „Iris²“ sollen 2029 ins All starten.

Das Projekt soll Europas Antwort auf das amerikanische Satellitennetzwerk Starlink werden. Es soll Behörden, Militär, Unternehmen und Privatpersonen eine schnelle und sichere Kommunikation ermöglichen. Das System wird aus 348 Satelliten bestehen, die in niedriger und mittlerer Erdumlaufbahnen fliegen. OHB soll dafür 18 Satelliten für eine mittlere Umlaufbahn beisteuern, wie das Unternehmen mitteilte. 

„Iris²“ ist das dritte große Raumfahrtprojekt der Europäischen Union nach dem Navigationssystem „Galileo“ und dem Erdbeobachtungsprogramm „Copernicus“. Das Projekt sei ein bedeutender weiterer Schritt Europas in die Unabhängigkeit, sagte OHB-Vorstandschef Marco Fuchs. In einer digitalisierten Welt sei eine eigenständige Kommunikationsinfrastruktur unabdingbar.