Seenotretter schleppen havarierten Fischkutter nach Büsum
Ein Fischkutter mit Maschinenschaden droht auf der Nordsee abzutreiben. Zwei Seenotrettungskreuzer rücken direkt zum Helfen aus.
Der Seenotrettungskreuzer „Theodor Storm“ war auf der Nordsee im Einsatz. (Archivbild)Helge Toben/dpa
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Die Seenotrettungskreuzer „Eiswette“ und „Theodor Storm“ sind auf der Nordsee einem manövrierunfähigen Fischkutter zu Hilfe gekommen und haben das Schiff in den Hafen von Büsum geschleppt.
Wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilte, war bei dem Kutter in der Nacht zu Mittwoch ein Maschinenschaden aufgetreten. Das 22 Meter lange Schiff drohte demnach, in zu flaches Wasser nahe Süderoogsand vor der nordfriesischen Küste zu treiben.
Rauchentwicklung in der Maschine
Der Kapitän und dessen Decksmann hatten die Maschine abgestellt, nachdem diese zuvor seltsame Geräusche gemacht und starke Rauchentwicklung gezeigt hatte. Die Rettungsleitstelle See alarmierte daraufhin den auf Nordstrand stationierten Seenotrettungskreuzer „Eiswette“. Da der Hafen Büsum angesteuert werden sollte, machte sich auch die dort beheimatete „Theodor Storm“ auf den Weg.
Die „Eiswette“ stellte mit einer Leine eine Verbindung her und brach mit dem Kutter im Schlepp Richtung Büsum auf. Später übernahm die „Theodor Storm“ den Havaristen und brachte in den Morgenstunden ihn in den Hafen.