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Schwesig verteidigt ihren Kurs und greift AfD an

Vier Tage vor der Landtagswahl in MV duellieren sich Ministerpräsidentin Schwesig und ihr Herausforderer Holm im Fernsehen. Die beiden Kontrahenten schenken sich nichts und sind im Angriffsmodus.

16.09.2026

Ministerpräsidentin Schwesig und ihr Herausforderer Holm kurz vor Beginn der TV-Debatte im NDR.Jens Büttner/dpa

Ministerpräsidentin Schwesig und ihr Herausforderer Holm kurz vor Beginn der TV-Debatte im NDR.Jens Büttner/dpa

© Jens Büttner/dpa

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat in einem NDR-Fernsehduell ihren polarisierenden Wahlkampf verteidigt und die AfD stark angegriffen. „Die AfD ist wirtschaftsfeindlich und wird Arbeitsplätze vernichten“, sagte sie im Streitgespräch mit ihrem Herausforderer Leif-Erik Holm. Sie stehe hingegen für die Stärkung der Wirtschaft. Dazu verwies sie auf die Schaffung neuer Arbeitsplätze durch neue Milliardenprojekte. Holm wies die Angriffe zurück und warf Schwesig vor, Angst zu verbreiten.

Kritik unter anderem von CDU und Grünen an ihrem Wahlkampf wies sie zurück. Wer wolle, dass sie weiterregiere, müsse die SPD wählen. Nur die Stimmen seien sichere Stimmen gegen die AfD, sagte sie in der Sendung des Norddeutschen Rundfunks. 

Zuletzt hat die SPD in Umfragen zugelegt. Nach einer am Mittwoch veröffentlichten repräsentativen Insa-Umfrage kommt die AfD auf 37 Prozent, die SPD auf 35. Die weiteren Parteien folgen demnach mit großem Abstand. Die Linke kommt auf 10 Prozent. Die CDU steckt bei nur 7 Prozent fest - ähnlich wie in kürzlich veröffentlichten Umfragen anderer Meinungsforschungsinstitute. Es wäre ihr schlechtestes Ergebnis bei einer Landtagswahl seit Gründung der Bundesrepublik.