Schweitzer soll SPD-Landeschef bleiben
Neues Amt im Bund, politische Heimat weiter im Land: Alexander Schweitzer führt die SPD Rheinland-Pfalz kommissarisch, bald soll es regulär so sein. Der Landesvorstand stellt sich hinter ihn.
Einstimmig: Schweitzer ist für den SPD-Landesvorsitz nominiert worden. (Archivbild)Bernd von Jutrczenka/dpa
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Bundesarbeitsminister Alexander Schweitzer soll gewählter Vorsitzender der SPD Rheinland-Pfalz werden. Der Landesvorstand habe einstimmig beschlossen, ihn dem Landesparteitag als Vorsitzenden vorzuschlagen, teilte die Partei mit. Schweitzer führt den Landesverband bereits seit Mai kommissarisch.
Der 53-Jährige hatte das Amt von Sabine Bätzing-Lichtenthäler übernommen. Sie war nach der Landtagswahl in der neuen schwarz-roten Landesregierung Ministerin für Arbeit, Soziales, Frauen, Familie und Jugend sowie stellvertretende Ministerpräsidentin geworden.
Parteitag im ersten Quartal 2027
Gewählt wird der Landesvorstand auf einem Landesparteitag, der im ersten Quartal des kommenden Jahres stattfinden soll. Mitte September hatte Schweitzer selbst gesagt, sich künftig auch neue Gesichter im Landesvorstand seiner Partei zu wünschen.
Landesvize Sven Teuber stellte sich in einer Mitteilung hinter die Kandidatur Schweitzers. (Archivfoto)Helmut Fricke/dpa
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Die stellvertretenden Landesvorsitzenden Doris Ahnen und Sven Teuber teilten mit Blick auf Schweitzer mit: „Er ist fest im Land verwurzelt und steht für Entschlossenheit, mutiges Handeln und die Bereitschaft, auch dann Lösungen zu finden, wenn es schwierig wird.“ Es sei ein gutes Zeichen, dass er seine politische Heimat in Rheinland-Pfalz trotz seines neuen Amtes als Bundesminister für Arbeit und Soziales nicht aus den Augen verliere.
Auch SPD-Fraktionsvorsitz neu zu vergeben
Teuber wurde seinerseits zuletzt von einigen als möglicher Kandidat für den Landesvorsitz gehandelt, ebenso wie für den Posten des SPD-Fraktionschefs im Landtag in Mainz, den Schweitzer bis zu seinem Wechsel in die Bundesregierung bekleidet hatte. Am Montag hatte Teuber, der in der Landesregierung Kommunalminister ist, dann in Sachen Fraktionsvorsitz abgewunken.