Schüsse auf Wohnhaus und Auto in Lampertheim
Die Polizei ist im Großeinsatz, nachdem eine Frau Schussgeräusche meldet. Mehrere Patronenhülsen und Einschusslöcher werden gefunden. Die Fahndung nach den Tätern läuft.
Einschusslöcher und Brandspuren sind deutlich zu sehen.René Priebe/dpa
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Im südhessischen Lampertheim ist auf ein Haus und ein Auto geschossen worden. Eine Frau alarmierte in der Nacht die Polizei, nachdem sie Schussgeräusche wahrgenommen hatte. Einsatzkräfte entdeckten nach Polizeiangaben mehrere Patronenhülsen sowie Einschüsse an einer Hauswand und einem geparkten Auto.
Gegen die Fassade des Hauses hatten die unbekannten Täter zudem einen Brandkörper geworfen. Dadurch entstand ein kleiner Brand, den die Bewohner rasch löschen konnten, wie die Polizei weiter mitteilte. Verletzt worden sei niemand.
Fahrzeug sichergestellt
Zwei mutmaßliche Täter seien in einem dunklen Fahrzeug vom Tatort geflohen. Zur Fahndung nach ihnen setzte die Polizei auch einen Hubschrauber ein. In einer nahe gelegenen Kleingartenanlage stellten die Einsatzkräfte ein Auto sicher. „Ob es sich hierbei um das bei der Tat genutzte Fahrzeug handelte, müssen nun die weiteren Ermittlungen zeigen“, heißt es in der Mitteilung. Die Fahndung nach den mutmaßlichen Tätern dauere weiter an.
Für die Tatortaufnahme und Spurensicherung sei ein Bereich in Lampertheim (Landkreis Bergstraße) weiträumig abgesperrt worden. Mehrere Straßen seien aktuell gesperrt, teilte die Polizei am Morgen mit. Zeugen werden gebeten, sich zu melden.
Einschusslöcher an Bäckerei
Vor wenigen Tagen war eine Bäckerei in Lampertheim wiederholt von Unbekannten angegriffen worden. Auch hier wurden nach Polizeiangaben mehrere Einschusslöcher festgestellt. Zudem wurden Scheiben eingeschlagen und Beschädigungen im Inneren verursacht. Vor der Eingangstür hatten Unbekannte zudem einen Brandbeschleuniger entzündet. Hinweise auf einen Zusammenhang dieser Taten mit dem aktuellen Fall gebe es derzeit aber nicht, sagte ein Polizeisprecher.
Die Polizei hat den Tatort weiträumig abgesperrt.René Priebe/dpa
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