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Schröder zu Wechsel nach Charlotte: „So ist das Business“

Warum Dennis Schröder den erneuten Umzug für sich als Chance sieht und welchen Einfluss der Basketball-Star auf die jungen deutschen Talente bei den Hornets nehmen will.

17.08.2026

Dennis Schröder nimmt seinen erneuten Clubwechsel entspannt. (Archivbild)Daniel Löb/dpa

Dennis Schröder nimmt seinen erneuten Clubwechsel entspannt. (Archivbild)Daniel Löb/dpa

© Daniel Löb/dpa

Für Basketball-Weltmeister Dennis Schröder ist der nächste Wechsel in seiner 14-jährigen NBA-Karriere keine große Sache mehr. „Die Medien machen es schlimmer, als es ist“, sagte der deutsche Auswahlkapitän der „Braunschweiger Zeitung“. „Die Teams bezahlen alles für uns, wir leben genauso weiter, wie wir vorher auch gelebt haben. Die Kinder machen Homeschooling, unsere Familie kommt zwei- bis dreimal im Jahr zu Besuch - es ändert sich nichts.“

Schröder, der seit 2013 in der besten Basketball-Liga der Welt spielt, wird nach nur einem halben Jahr von den Cleveland Cavaliers zu den Charlotte Hornets getradet. Bereits am Freitag hatten Medien über den Wechsel berichtet. Es ist die zwölfte Station in der NBA für den 32 Jahre alten Point Guard. 

„Ich wusste es schon seit einem Monat. Ich glaube, es ist für mich sportlich die bessere Situation“, sagte der Europameister. Zwar sei der erneute Umzug für seine drei Kinder „vielleicht nicht optimal. Aber ich glaube, für mich ist es gut, weil ich dort so spielen kann, wie ich normalerweise spiele.“

In Cleveland, wohin er erst im Februar aus Sacramento transferiert worden war, habe er neben Cavs-Superstar James Harden und Donovan Mitchell seine Stärken nicht ausschöpfen können, bedauerte Schröder. Mit der zwölften Station rückt Schröder auch dem NBA-Rekordhalter bei Club-Wechseln näher: Ish Smith spielte in seiner Karriere bis 2024 sogar für 13 verschiedene Clubs. Das kommentierte Braunschweiger entspannt: „So ist das Business.“

Schröder als Mentor für zwei junge Deutsche 

Bei seinem Team trifft Schröder auf beiden jungen Deutschen Hannes Steinbach und Christian Anderson (beide 20). „Für die beiden ist das natürlich ein Segen, dass sie jemanden haben, mit dem sie quatschen können - Hannes sogar in der Heimatsprache“, sagte Schröder und blickte auf seine Anfänge 2013 in Atlanta zurück: „Ich glaube, es wäre auch toll gewesen, hätte ich das damals gehabt.“

Schröder hält sich derzeit in Deutschland auf, wo er am vergangenen Mittwoch zum Ehrenbürger von Braunschweiger ernannt wurde. Schröder ist auch Mehrheitsgesellschafter des Bundesligisten Basketball Löwen Braunschweig. Heute nahm er in Hamburg mit der Nationalmannschaft die Vorbereitung auf den Supercup am kommenden Wochenende und die beiden WM-Qualifikationsspiele gegen die Niederlande in Köln (27. August) und drei Tage später in Polen auf.

Dennis Schröder (r) erhielt am vergangenen Mittwoch die nächste Auszeichnung. (Archivbild)Moritz Frankenberg/dpa

Dennis Schröder (r) erhielt am vergangenen Mittwoch die nächste Auszeichnung. (Archivbild)Moritz Frankenberg/dpa

© Moritz Frankenberg/dpa