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„Schnell abhaken“: St. Pauli richtet Blick auf Werder

Nach dem Tiefschlag in Leverkusen geht der Blick bei St. Pauli direkt auf das Duell mit Werder Bremen. Warum das Spiel am kommenden Sonntag für den Abstiegskampf entscheidend ist.

15.02.2026

St. Paulis Trainer Alexander Blessin nach dem enttäuschenden 0:4 in Leverkusen. Federico Gambarini/dpa

St. Paulis Trainer Alexander Blessin nach dem enttäuschenden 0:4 in Leverkusen. Federico Gambarini/dpa

© Federico Gambarini/dpa

Nach der klaren 0:4-Pleite bei Bayer Leverkusen richtete St. Pauli-Trainer Alexander Blessin den Fokus sofort auf das Kommende. „Wir müssen das schnell abhaken und uns auf das nächste Spiel konzentrieren“, sagte der Coach mit Blick auf das nächste Duell. 

Am kommenden Sonntag empfangen die Kiezkicker am heimischen Millerntor mit Werder Bremen den unmittelbaren Tabellennachbarn und direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. „Das wird ganz, ganz wichtig gegen Bremen, einen direkten Konkurrenten, den wir schlagen wollen und müssen“, ergänzte der 52-Jährige. 

Nur zwei Punkte trennen Bremen auf dem Relegationsplatz von den Kiezkickern auf einem direkten Abstiegsplatz. Mit einem Erfolg könnte St. Pauli folglich vorbeiziehen und im Tabellenkeller wichtigen Boden gutmachen. „Da haben wir dann was gutzumachen“, sagte Blessin nach der enttäuschenden Leistung in Leverkusen. 

Fehlende Energie von Beginn an

Denn im Gegensatz zum Pokal-Auftritt (0:3) vor eineinhalb Wochen, bei dem die Mannschaft zumindest im ersten Durchgang Torchancen hatte, präsentierte sie sich diesmal offensiv absolut harmlos. Nur ein einziges Mal musste Leverkusens Keeper Janis Blaswich ernsthaft eingreifen. „Wir haben sicherlich heute nicht die Energie gehabt. Ich hatte von der ersten Minute an nicht das Gefühl, dass wir hier etwas holen können“, befand Blessin. 

Nach zwei Treffern innerhalb von 98 Sekunden waren die Hamburger bereits nach einer Viertelstunde weit davon entfernt, an die überzeugende Leistung beim 2:1-Heimsieg gegen Stuttgart anzuknüpfen. Kapitän Jackson Irvine bilanzierte ernüchtert: „Wir haben es nicht geschafft, die Energie vom Spiel gegen Stuttgart auf den Platz zu bekommen. Wir müssen die Partie schnell abhaken, denn nächste Woche haben wir ein ganz wichtiges Spiel.“