Schäfer: RB-Transfers sinnvoll und wirtschaftlich machbar
Vier Neuzugänge sind mehr, als man bei Leipzig im Winter erwartet hatte. Einige sind ein Vorgriff auf den Sommer, einer soll sofort helfen.
Marcel Schäfer, Geschäftsführer Sport RB Leipzig ist mit dem Winter-Transferfenster zufrieden.Jan Woitas/dpa
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Marcel Schäfer hat die Aktivitäten von Fußball-Bundesligist RB Leipzig im Winter-Transferfenster als sinnvoll und wirtschaftlich machbar bezeichnet. Mit Ayodele Thomas, Suleman Sani, Brian Gruda und Abdoul Kone verpflichteten die Sachsen vier Spieler, von denen Kone allerdings erst im Sommer von Stade Rennes nach Leipzig wechseln wird.
Zu den Abgängen zählen mit Timo Werner, Amadou Haydara und Kevin Kampl verdienstvolle Spieler, die jahrelang das Gesicht des Vereins waren und maßgeblich zu den Garanten des steilen RB-Aufstieges und dessen Erfolge verantwortlich zeichneten.
„Es war ein sehr intensives Transferfenster, anders als man das vielleicht nach dem Umbruch im Sommer erwartet hat“, sagte der RB Sport-Geschäftsführer Schäfer in einem Vereins-Gespräch.
Auf der Zugangsseite habe man auf Verletzungen wie die von Assan Ouédraogo reagiert. So habe man sofort gehandelt, als man erfahren habe, dass Brajan Gruda zu haben sei. „Ihn haben wir ja schon in seiner Zeit in Mainz auf dem Zettel gehabt. Da waren wir Feuer und Flamme“. Gruda wurde vom englischen Erstligisten Brighton & Hove Albion bis Saisonende ausgeliehen.