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Schäden durch Sturm, Hagel und Regen 2025 geringer

Größere Überschwemmungen oder andere Naturkatastrophen sind Thüringen im vergangenen Jahr erspart geblieben. Das wirkt sich auf die Schadenbilanz der Versicherungsbranche aus.

30.04.2026

Sturm und Hagel waren 2025 die häufigsten Naturgefahren, die Versicherungsfälle verursachten.(Symbolbild)Martin Schutt/dpa

Sturm und Hagel waren 2025 die häufigsten Naturgefahren, die Versicherungsfälle verursachten.(Symbolbild)Martin Schutt/dpa

© Martin Schutt/dpa

Unwetter mit Sturm, Hagel und Starkregen haben in Thüringen im vergangenen Jahr zu rund 15.000 Versicherungsschäden geführt. Die Schadensumme belief sich auf insgesamt 36 Millionen Euro, wie die Naturgefahrenbilanz des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) für 2025 ergibt. Das ist ein deutlicher Rückgang zu 2024, als die von Versicherern regulierten Unwetter- und Elementarschäden nach früheren Angaben rund 106 Millionen Euro betragen hatten. 

Sturm und Hagel verursachten mit 12.000 Versicherungsfällen den größten Teil der Schäden. Die Schadenshöhe betrug hier im Schnitt 2.100 Euro je Fall. Solche Schäden sind laut GDV in der Wohngebäudeversicherung in der Regel automatisch mitversichert. Bei Elementarschäden wie Überschwemmungen, Starkregen oder Erdrutschen lag die Schadenssumme je Versicherungsfall bei 3.400 Euro. Für diese Gefahren ist ein zusätzlicher Versicherungsschutz nötig, um im Fall der Fälle Versicherungsleistungen zu erhalten. Der GDV weist seit Jahren darauf hin, dass nur knapp die Hälfte der Wohngebäude über einen solchen Zusatzschutz verfügen.

Bundesweit haben Naturgefahren im vergangenen Jahr Schäden von 1,4 Milliarden Euro verursacht. Das Schadenjahr sei auch bundesweit vor allem durch Sturm und Hagel geprägt gewesen.