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Sachsen ist bundesweit größter Erbsenproduzent

Jede zweite Erbse in Deutschland stammt aus Sachsen. Zudem gewinnt auch der ökologische Anbau von Gemüse im Freistaat an Bedeutung.

16.03.2026

Sachsen ist bundesweit der größte Erbsenproduzent (Symbolbild). Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Sachsen ist bundesweit der größte Erbsenproduzent (Symbolbild). Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

© Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Sachsen ist bundesweit der größte Produzent von Erbsen. Das geht aus einer vom Statistischen Landesamt Kamenz veröffentlichten Statistik zum Gemüseanbau hervor. Demnach wurden im vergangenen Jahr im Freistaat 7.960 Tonnen geerntet, in ganz Deutschland waren es 16.484 Tonnen. Sachsen steht mit 53 Prozent der deutschen Anbaufläche bei Erbsen zu Buche.

Großteil des Gemüses wird im Freiland angebaut 

Gemüse wird in Sachsen vor allem im Freiland angebaut. 2025 wurden dabei auf knapp 2.700 Hektar insgesamt 31.721 Tonnen Gemüse geerntet, teilte das Statistikamt mit. Im Vergleich zum Vorjahr vergrößerte sich die Anbaufläche um sieben Prozent. Die größte Anbaufläche im Freiland entfiel mit 1.302 Hektar auf den Kreis Meißen.

In Gewächshäusern dominieren Salatgurken und Tomaten

Die größten Erntemengen in Sachsen gab es bei den Speisezwiebeln mit 11.893 Tonnen, dahinter rangieren schon die Erbsen. Neben dem Anbau im Freiland wurden unter Schutzabdeckungen einschließlich Gewächshäusern noch einmal 1.443 Tonnen Gemüse geerntet. Den größten Anteil hatten dabei Salatgurken mit 838 Tonnen, gefolgt von Tomaten (421 Tonnen). 

Öko-Anbau von Gemüse wächst

„Der ökologische Anbau von Gemüse bleibt ein bedeutender Bestandteil der sächsischen Produktion. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Fläche um 40 Prozent auf 828 Hektar“, hieß es. Damit zeige sich in Sachsen eine Entwicklung, wie sie auch auf Bundesebene insgesamt zu beobachten ist.

Die Statistik enthält Daten aus Betrieben, die Gemüse auf mindestens 0,5 Hektar im Freiland und auf mindestens 0,1 Hektar im geschützten Anbau produzieren.