Sachsen-Anhalts SPD-Chefin: Land vor einer schwierigen Zeit
SPD-Chefin Kleemann sieht Sachsen-Anhalt nach der Wahl vor schwierigen Wochen. Warum sie mit Blick auf den Wahlkampf dazu rät, mehr Emotionen zu zeigen.
Sachsen-Anhalts SPD-Chefin Juliane Kleemann sieht eine schwierige Zeit auf das Land zukommen.Julian Stratenschulte/dpa
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Sachsen-Anhalts SPD-Chefin Juliane Kleemann sieht eine schwierige Zeit auf das Land zukommen. „Wenn wir auf das Wahlergebnis schauen, dann wissen wir: Vor uns liegen schwierige Wochen und Monate“, sagte sie bei einer SPD-Wahlparty in Magdeburg vor Anhängern.
Das Land sei zu schön, um es der AfD zu überlassen. „Es ist, finde ich, für unsere Demokratie eine besondere, keine leichte Situation.“ Die nächsten Monate würden zeigen, in welcher Weise Sachsen-Anhalt eine demokratische und auf dem Boden des Grundgesetzes stehende Landesregierung bekomme.
Im Wahlkampf sei deutlich geworden, dass es diejenigen einfacher gehabt hätten, die ein Gefühl angetriggert hätten, als jene, die mit Sachargumenten unterwegs gewesen seien. „Ich glaube, wir dürfen alle emotionaler werden, etwas populärer, in dem, was wir machen“, sagte sie zu den Sozialdemokraten.