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SPD stellt Ministerliste für Rheinland-Pfalz vor

Finanzen, Soziales, Wirtschaft: Die SPD behält zentrale Ressorts in Rheinland-Pfalz. Jetzt gibt sie bekannt, wer künftig Ministerposten übernimmt.

11.05.2026

 Die SPD gibt ihre Ministerliste für die künftige Landesregierung bekannt. (Archivbild)Andreas Arnold/dpa

Die SPD gibt ihre Ministerliste für die künftige Landesregierung bekannt. (Archivbild)Andreas Arnold/dpa

© Andreas Arnold/dpa

Die rheinland-pfälzische SPD will an diesem Montag (12.30 Uhr) ihre Regierungsmitglieder vorstellen. Sieben Wochen nach der Landtagswahl in dem Bundesland informiert Alexander Schweitzer als Verhandlungsführer der Sozialdemokraten in Mainz über die Personalentscheidungen der Partei für die künftige Landesregierung. Das teilte der SPD-Landesverband Rheinland-Pfalz mit. 

CDU und SPD hatten Mitte vergangener Woche einen Koalitionsvertrag unterzeichnet. Der designierte Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU) und Schweitzer setzten dabei zusammen mit ihren Teams die Unterschriften unter den rund 100 Seiten starken Vertrag. 

Fünf Ressorts für jede Partei

Jede Partei bekommt demnach fünf Ministerien. Die SPD behält das Finanzressort inklusive Digitalisierung und Staatsmodernisierung. Zudem erhält sie die Ministerien für Arbeit, Soziales, Frauen, Familie und Jugend, für Wirtschaft, Energie und Klima sowie für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur. Die Sozialdemokraten besetzen außerdem das Ressort Wissenschaft und Gesundheit, ergänzt um Weiterbildung.

Beide Parteien wollen ihre Personalentscheidungen getrennt voneinander bekanntgeben. Wann die CDU ihr Personal vorstellt, steht noch nicht fest. Der designierte Ministerpräsident Schnieder soll am 18. Mai gewählt werden.

 Die Ressortverteilung zwischen SPD und CDU ist bereits vereinbart. (Archivbild)Boris Roessler/dpa

Die Ressortverteilung zwischen SPD und CDU ist bereits vereinbart. (Archivbild)Boris Roessler/dpa

© Boris Roessler/dpa