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SC Magdeburg besiegt die Füchse Berlin erneut

Deutscher Meister gegen Vizemeister und Pokalsieger: Schon zum zweiten Mal in dieser Saison treffen Magdeburg und Berlin aufeinander, auch in der Bundesliga hat der SCM die Nase vorn.

03.09.2026

Das Team von Magdeburgs Trainer Bennet Wiegert (r) setzt sich erneut gegen die Berliner durch.Ronny Hartmann/dpa

Das Team von Magdeburgs Trainer Bennet Wiegert (r) setzt sich erneut gegen die Berliner durch.Ronny Hartmann/dpa

© Ronny Hartmann/dpa

Der deutsche Handballmeister SC Magdeburg hat den zweiten Erfolg gegen Rivale Füchse Berlin in nicht einmal zwei Wochen gefeiert. In der mit 6.600 Zuschauern ausverkauften Getec-Arena gab es ein 36:32 (13:14). Bester Magdeburger Schütze war Magnus Saugstrup mit sieben Treffern, für die Füchse traf Matias Gidsel mit ebenfalls sieben Toren am häufigsten.

Magdeburg musste auf Omar Ingi Magnusson verzichten, bei den Füchsen fehlten weiterhin Nils Lichtlein und Fabian Wiede. Die Gäste starteten mit dem siebten Feldspieler, doch in einer zu Beginn zähen und von Fehlern geprägten Partie verpuffte die Maßnahme (3:2/8. Minute).

Berlin liegt zur Pause vorn

Mit einem starken Matej Mandic im Tor setze sich der SCM erstmals auf drei Treffer ab, doch die Berliner fingen sich. Lasse Ludwig im Füchse-Tor nahm einige Bälle weg und die Gäste gingen in Führung. Kurz vor der Pause sah Berlins Frederik Simak nach einem Foul die Rote Karte, Magdeburg ging aber mit einem Tor Rückstand in die Pause.

Der SCM war danach besser und holte sich die Führung zurück. Die Torfolge beschleunigte sich deutlich (19:18/37.), doch die Partie musste in der sehr warmen Halle immer wieder für Wischpausen unterbrochen werden.

Magdeburg hat den längeren Atem

In Überzahl setzte sich der SCM auf vier Treffer ab und baute den Vorsprung anschließend weiter aus. Die Füchse stellten auf eine 5:1-Deckung um und verkürzten so wieder auf vier Tore Abstand. 

Mehr aber ging nicht. Der SCM ließ die Füchse lange nicht näher heran, ehe Gisli Kristjansson die Rote Karte sah (53.). Berlin deckte zwar immer offensiver, konnte die Partie trotz aller Bemühungen aber nicht mehr drehen.

Auch in der Abwehr gefragt: Matias Gidsel (r), Berlins bester Torschütze.Ronny Hartmann/dpa

Auch in der Abwehr gefragt: Matias Gidsel (r), Berlins bester Torschütze.Ronny Hartmann/dpa

© Ronny Hartmann/dpa

Verlor mit seinem Team erneut das Prestige-Duell: Füchse-Trainer Nikolej Krickau.Ronny Hartmann/dpa

Verlor mit seinem Team erneut das Prestige-Duell: Füchse-Trainer Nikolej Krickau.Ronny Hartmann/dpa

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