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Rostock legt Aufstiegshoffnung vorerst auf Eis

Drei Niederlagen und ein Remis seit dem Trainerwechsel zu André Breitenreiter: Hansa Rostock steckt im Abwärtsstrudel. Trotzdem glaubt der Vorstand an den Kader.

05.11.2026

André Breitenreiter und der FC Hansa wollen gegen Großaspach wieder in die Erfolgsspur. (Archivbild)Bernd Wüstneck/dpa

André Breitenreiter und der FC Hansa wollen gegen Großaspach wieder in die Erfolgsspur. (Archivbild)Bernd Wüstneck/dpa

© Bernd Wüstneck/dpa

Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock hat seine Aufstiegshoffnungen vorerst auf Eis gelegt. Aktuell solle der Fokus nicht auf einem Saisonziel liegen, sondern allein auf dem nächsten Heimspiel am Samstag (14.00 Uhr/MagentaSport) gegen Aufsteiger SG Sonnenhof Großaspach, sagte Hansas Vorstandsvorsitzender Ronald Maul: „Klar ist, dass wir unseren Ansprüchen hinterherhinken.“

Nach dem Trainerwechsel von Daniel Brinkmann zu André Breitenreiter sind die Mecklenburger in einen Abwärtsstrudel geraten. Auf den 2:0-Sieg zu Breitenreiters Ligaeinstand bei den Würzburger Kickers folgten drei Niederlagen und ein Remis. Dabei gelangen den Rostockern nur zwei Treffer. Zuletzt unterlag Hansa 1:2 bei Jahn Regensburg und belegt derzeit mit 16 Punkten Tabellenplatz elf.

Den Fans zu großem Dank verpflichtet

Dennoch sei man an der Ostsee „von dem Weg und auch der Qualität des Kaders überzeugt“, so Maul weiter. Der Vorstandsboss hofft, dass Breitenreiter und das Team bis zur Winterpause wieder den Anschluss an die Spitzenplätze hergestellt haben. Negative Worte über den neuen Coach gab es nicht. Stattdessen betonte der 53-Jährige, dass man den Fans für deren Unterstützung zu großem Dank verpflichtet sei.

Breitenreiter selbst berichtete von einer positiven Stimmung im Team. Das sei „eine wichtige Voraussetzung, um erfolgreich zu sein“. Für Luca Unbehaun, der nach wie vor Rückenprobleme hat, wird gegen den Tabellen-18. aus Großaspach erneut Philipp Klewin zwischen den Pfosten stehen.