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Zehntausende bei Rock im Park - „Regen besser als zu heiß“

Das Open-Air startet mit Regen, aber das kann die Musikfans nicht erschüttern. So ist die Stimmung am ersten Festivaltag.

05.06.2026

Der erste Festivaltag startete mit Regen. Danach war das Wetter wechselhaft, die Laune der Fans aber gut. Daniel Karmann/dpa

Der erste Festivaltag startete mit Regen. Danach war das Wetter wechselhaft, die Laune der Fans aber gut. Daniel Karmann/dpa

© Daniel Karmann/dpa

Mit wechselhaftem Wetter, aber gut gelaunten Fans ist das Musikfestival Rock im Park in Nürnberg gestartet. Bis Sonntag sollen dort rund 70 Bands auf den Bühnen stehen. Die Veranstalter erwarten rund 80.000 Besucherinnen und Besucher auf dem weitläufigen Gelände im Südosten der Stadt. 

Kurz vor dem ersten Konzert um die Mittagszeit regnete es kräftig. Später sollte es laut Vorhersage trocken und zeitweise sonnig werden, aber für Juni eher kühl bleiben. 

„Regen ist besser als zu heiß“

Der guten Laune der Musikfans taten die Wetteraussichten keinen Abbruch. „Wir sind voller Vorfreude“, sagte Thomas, der aus Dresden angereist war. „Lieber im Matsch tanzen als schwitzen. Regen ist besser als zu heiß“, meinte Besucherin Rebecca. „Der Matsch gehört doch zu Rock im Park dazu“, ergänzte ihre Freundin Nadine.

Bereits am frühen Nachmittag strömten die Musikfans in Massen von den Campingsplätzen auf das Bühnengelände, um sich beim Auftritt der US-Rockband The Pretty Reckless um Schauspielerin Taylor Mommsen („Gossip Girl“) schon mal einzustimmen. Später sollten unter anderem die deutsche Metalcore-Band Electric Callboy, die dänische Metal-Formation Volbeat und der deutsche Rapper Marteria auf den Bühnen stehen. 

Laute Musik ist bei Rock im Park Programm. Daniel Karmann/dpa

Laute Musik ist bei Rock im Park Programm. Daniel Karmann/dpa

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Zeitgleich steigt an diesem Wochenende das Zwillingsfestival Rock am Ring am Nürburgring in der Eifel, wo zeitversetzt dieselben Bands spielen. 

Ideale Lage

Viele der Parkrocker waren bereits am Vortag angereist - und hatten teilweise schon bis spät in die Nacht gefeiert. „Wir sind ein bisschen übernächtigt. Im Nachbarzelt lief die ganze Nacht laute Musik“, erzählte Kerstin aus Oberfranken. Am Morgen hatte sie mit ihrem Mann und erwachsenen Sohn das Festivalgelände verlassen, um bei einem nahe gelegenen Bäcker erst einmal Kaffee zu trinken. Danach wollten sie im Baumarkt einen Pavillon kaufen, falls es wieder regnet.

Die Lage von Rock im Park mitten in der Stadt ist in dieser Hinsicht ideal: Bäcker, Supermärkte und Imbisse befinden sich in Laufnähe. Tagsüber kann man etliche Besucherinnen und Besucher beobachten, die mit Bollerwagen dorthin pilgern, um ihre Essensvorräte aufzufüllen. „Das ist praktisch“, meinte Catrin aus Kaiserslautern, die seit Jahren zu Rock im Park kommt. „Ich denke, dass die Geschäfte davon auch profitieren.“

Worauf sich die Fans freuen

Und auf welche Band freuen sich die Fans am meisten? „Linkin Park“, lautet oft die Antwort. Die US-Rockband wird am Sonntagabend zum Abschluss den Park rocken. Auf ihrer aktuellen Tour füllt diese zurzeit ganze Stadien. Dasselbe gilt für die Heavy-Metal-Urgesteine Iron Maiden, die am Samstagabend auftreten. 

Viele Stunden hat die Besucherin damit verbracht, um eine eigene Fan-Fahne für die Band Palaye Royale zu gestalten und eine Jacke mit Glitzersteinen zu beklebenDaniel Karmann/dpa

Viele Stunden hat die Besucherin damit verbracht, um eine eigene Fan-Fahne für die Band Palaye Royale zu gestalten und eine Jacke mit Glitzersteinen zu beklebenDaniel Karmann/dpa

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Carina aus Erlangen hat jedoch einen ganz anderen Favoriten: Palaye Royale aus den USA. Viele Stunden hat die 32-Jährige damit verbracht, um eine eigene Fan-Fahne zu gestalten und eine Jacke mit Glitzersteinen zu bekleben. „Ein echter Geheimtipp“, sagte sie. „Ich freue mich so, dass sie zum ersten Mal bei Rock im Park spielen.“

Schon am frühen Nachmittag strömten die Musikfans vor die Bühnen. Daniel Karmann/dpa

Schon am frühen Nachmittag strömten die Musikfans vor die Bühnen. Daniel Karmann/dpa

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Viele der Parkrocker waren bereits am Vortag angereist - und hatten teilweise schon bis spät in die Nacht gefeiert. Daniel Karmann/dpa

Viele der Parkrocker waren bereits am Vortag angereist - und hatten teilweise schon bis spät in die Nacht gefeiert. Daniel Karmann/dpa

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