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Richtig handeln im Notfall: Rettungstag an Berliner Schule

Was tun in einer Notsituation? Mit dieser Frage beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler beim Rettungstag „Staying Alive“ an einer Schule in Berlin.

25.03.2026

Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch hat die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen. Annette Riedl/dpa

Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch hat die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen. Annette Riedl/dpa

© Annette Riedl/dpa

Wie man in Notfällen richtig handelt und im Ernstfall sogar Leben retten kann, lernen Schülerinnen und Schüler bei einem Rettungstag an einer Schule in Berlin. Das Projekt „Staying Alive“ wurde von Abiturient Henri Bauckhage initiiert und über zwei Jahre aufgebaut, wie die Berlin Cosmopolitan School mitteilte. 

Damit sollen rund 200 Schüler und Schülerinnen der Klassenstufen 7 bis 10 trainieren, lebensrettende Maßnahmen wie Herzdruckmassagen und Wiederbelebung durchzuführen. In Notsituationen können die ersten Minuten häufig lebensentscheidend sein. 

Die Ersthelfer-Quote in Deutschland sei zu niedrig, sagte Schüler Henri Bauckhage. „Das wollen wir ändern – indem wir Reanimationsunterricht stärken und junge Menschen befähigen, Leben zu retten.“ Ziel sei es, das Thema langfristig im schulischen Kontext zu verankern. 

Mit dabei war auch Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU), die kräftig mit übte. Nach Angaben der Senatsverwaltung für Bildung übernahm die Politikerin die Schirmherrschaft für die Initiative. Unterstützt wird der Rettungstag nach Angaben der Schule etwa auch von der Landesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe Berlin/Brandenburg.

Rund 200 Schülerinnen und Schüler trainieren bei dem Projekt lebensrettende Maßnahmen wie Herzdruckmassage und Wiederbelebung.Annette Riedl/dpa

Rund 200 Schülerinnen und Schüler trainieren bei dem Projekt lebensrettende Maßnahmen wie Herzdruckmassage und Wiederbelebung.Annette Riedl/dpa

© Annette Riedl/dpa