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Rheinmetall beginnt mit Serienproduktion von Drohnenbooten

Die unbemannten Überwasserfahrzeuge sollen militärisch oder zivil eingesetzt werden können. Mit einer Partnerfirma will Rheinmetall zunächst rund 200 Boote jährlich herstellen.

20.04.2026

Das Rheinmetall-Drohnenboot ist 8,5 Meter lang. (Archivbild)Marcus Brandt/dpa

Das Rheinmetall-Drohnenboot ist 8,5 Meter lang. (Archivbild)Marcus Brandt/dpa

© Marcus Brandt/dpa

Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat im Hamburger Hafen mit der Serienproduktion von unbemannten Überwasserfahrzeugen begonnen. Zunächst sollen jährlich rund 200 Drohnenboote auf der Werft Blohm+Voss gefertigt werden, teilte Rheinmetall mit. Die Produktion könne auf bis zu 1.000 Einheiten jährlich gesteigert werden.

Der Rüstungskonzern aus Düsseldorf stellt das Überwasserfahrzeug gemeinsam mit dem britischen Hersteller Kraken Technology Group her. Zur Produktion des Boots ist das Gemeinschaftsunternehmen Rheinmetall Kraken GmbH gegründet worden.

Militärisch oder zivil einsetzbar

Das Boot K3 Scout ist je nach Ausstattung militärisch oder zivil einsetzbar. Es wird ferngesteuert und soll in Zukunft auch autonom fahren können.

Die Unternehmen hatten das Überwasserfahrzeug im März auf der Werft Blohm+Voss vorgestellt. Der Leiter der Rheinmetall-Division Naval Systems, Tim Wagner, sagte damals, dass es bereits Aufträge von Nato-Ländern für das Boot gebe.

Rheinmetall hatte Anfang März die Übernahme des Marineunternehmens NVL abgeschlossen, zu dem die Werft Blohm+Voss gehörte. Verkäufer war die Bremer Werftengruppe Lürssen.