Rhein lobt Fulda – Hessentag stärkt Zusammenhalt im Land
Neue Impulse für Hessens Regionen: Die Landesregierung plant Brauchtumspflege auszubauen und Gemeinden stärker zu fördern. Was beim Landesfest beschlossen wurde.
Der Hessentag fördert nach Worten von Ministerpräsident Rhein (CDU) Zusammenhalt, Identifikation und Zuversicht.Florian Wiegand/dpa
© Florian Wiegand/dpa
Zur Stärkung der hessischen Identität will die Landesregierung die Brauchtumspflege erweitern und mehr Gemeinden in der Dorf- und Regionalentwicklung fördern. Bei ihrer traditionellen Kabinettsitzung auf dem Hessentag in Fulda vereinbarte die Regierung außerdem neue Investitionen in die Infrastruktur, um die Verkehrsanbindung der Stadt zu verbessern.
Die Gedenkstätte Point Alpha in Rasdorf (Kreis Fulda) soll nach Willen des Kabinetts als einer der bedeutendsten Erinnerungsorte an die deutsche Teilung noch stärker als Begegnungsort für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte erlebbar gemacht werden.
„Mehr Zuversicht, weniger Gemaule, weniger Gemecker“
Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) lobte die Stadt Fulda, die einen hervorragenden Hessentag ausgerichtet habe. Das Landesfest schaffe Zusammenhalt, Identifikation und Zuversicht. „Das ist das, was wir besonders brauchen in unserem Land: mehr Zuversicht, weniger Gemaule, weniger Gemecker.“ Das sei auf diesem Landesfest gelungen. Deswegen habe der Hessentag seine Berechtigung in seiner Dauer und der Art, wie er ablaufe.
Rhein bedankte sich bei der Stadt und den Bürgerinnen und Bürgern Fuldas, die zu dem Gelingen des diesjährigen Hessentags beigetragen hätten. „Das ist wirklich außergewöhnlich, was wir hier erleben durften“, sagte Rhein. Das Landesfest endet an diesem Sonntag mit dem traditionellen Festumzug.
Es ist Tradition: Das Kabinett tagt auf dem Hessentag.Florian Wiegand/dpa
© Florian Wiegand/dpa