Rettungsschwimmer: Haben Sie Ihre Kinder im Blick!
In Frankreich sind bei der aktuellen Hitzewelle schon Dutzende Menschen beim Baden ums Leben gekommen. Wie ein Brandenburger Lebensretter hier auf das kommende Wochenende schaut und was er rät.
Abkühlen im See - aber dabei vorsichtig sein. (Archivbild)Jens Kalaene/dpa
© Jens Kalaene/dpa
Vor dem Hitzewochenende mahnen Brandenburger Rettungsschwimmer, auch beim Baden umsichtig zu sein. Bei den angekündigten 40 Grad - in der Sonne seien es dann ja immer noch mehr - solle man langsam und behutsam ins Wasser gehen, riet Robert Büschel vom DLRG Landesverband Brandenburg in einem Interview mit dem rbb.
Man solle nicht, nachdem man drei Stunden in der brütenden Hitze gelegen habe, einfach ins Wasser springen. Und was man nicht laut genug sagen könne: „Wenn Sie mit Kindern ans Wasser gehen: Haben Sie Ihre Kinder im Blick!“ Gerade bei Nichtschwimmern oder kleineren Kindern solle man so nah dran sein, dass man im Ernstfall zupacken könne.
Viele Badetote in Frankreich
In Frankreich wurden während der aktuellen Hitzewelle Dutzende Badetote seit vergangener Woche gemeldet. Büschel hofft, dass die Zahlen in Brandenburg nicht steigen. Die Erfahrung zeige aber leider, dass es an der einen oder anderen Stelle zu solchen tragischen Schicksalen kommen werde.
Vor allem Menschen mit Vorerkrankungen sollten vorsichtig sein. Manchmal wisse man aber auch gar nicht, dass man gefährdet sei. Gefährlich seien zudem Alkohol und Selbstüberschätzung. Man solle grundsätzlich bewachte Badestellen nutzen. Wenn etwas passiere, solle man sich als Beobachter nicht selbst in Gefahr bringen, sondern Rettungskräfte alarmieren.