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Rettungsdecken gegen die Hitze: Sachsen schwitzt

Bis zu 41 Grad, tropische Nächte und kaum Abkühlung: Sachsen erlebt den Höhepunkt der Hitzewelle. Doch schon zum Wochenstart könnte sich das Wetter deutlich ändern.

27.06.2026

Hohe Temperaturen und tropische Nächte setzen den Menschen in Sachsen zu. Rettungsfolie soll vor Sonneneinstrahlung schützen.Sebastian Willnow/dpa

Hohe Temperaturen und tropische Nächte setzen den Menschen in Sachsen zu. Rettungsfolie soll vor Sonneneinstrahlung schützen.Sebastian Willnow/dpa

© Sebastian Willnow/dpa

Wenn selbst Rettungsdecken zu Sonnenschutz werden, ist klar: Sachsen schwitzt. An manchen Fenstern hängen silberne Folien, die die Sonnenstrahlen reflektieren und die Hitze aus den Wohnungen fernhalten sollen. Draußen suchen Menschen Schatten, Freibäder und Eisdielen auf. Denn der Höhepunkt der Hitzewelle steht noch bevor: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet am Wochenende im Freistaat Höchsttemperaturen von bis zu 41 Grad und warnt bis einschließlich Sonntag vor einer starken bis extremen Wärmebelastung.

Rettungsdecken an Fenstern sollen die Sonneneinstrahlung und die Hitze in der Wohnung verringern.Katharina Kausche/dpa

Rettungsdecken an Fenstern sollen die Sonneneinstrahlung und die Hitze in der Wohnung verringern.Katharina Kausche/dpa

© Katharina Kausche/dpa

Warum warme Nächte besonders belasten

Besonders belastend sind dabei nicht nur die hohen Temperaturen am Tag. Hitzewarnungen gibt der DWD nur heraus, wenn auch nachts keine ausreichende Abkühlung der Wohnräume mehr zu erwarten ist. Bleiben die Nächte zu warm, verschlechtere sich die Schlafqualität und die Hitze werde am nächsten Tag schlechter verkraftet. In der Nacht zum Sonntag sinken die Temperaturen in Sachsen vielerorts nur auf 24 bis 18 Grad.

Bei aktiven Hitzewarnungen empfiehlt der DWD, die direkte Sonne und körperliche Anstrengungen während der heißesten Tageszeit möglichst zu meiden. Außerdem sollten Menschen ausreichend trinken, Wohnräume vor direkter Sonneneinstrahlung schützen und möglichst dann lüften, wenn es draußen kühler ist als drinnen.

Der Deutsche Wetterdienst warnt in Sachsen vor einer starken bis extremen Wärmebelastung.Sebastian Willnow/dpa

Der Deutsche Wetterdienst warnt in Sachsen vor einer starken bis extremen Wärmebelastung.Sebastian Willnow/dpa

© Sebastian Willnow/dpa

Ab Sonntag steigt die Unwettergefahr

Die große Hitze dürfte allerdings nicht mehr lange anhalten. Am Sonntag scheint zunächst noch vielerorts die Sonne. Im Tagesverlauf steigt jedoch die Gewittergefahr deutlich. Örtlich sind Hitzegewitter möglich, zum Abend können lokal heftiger Starkregen, größerer Hagel sowie schwere Sturm- oder sogar Orkanböen auftreten. Wo die stärksten Gewitter entstehen, lasse sich derzeit allerdings bisher nicht sicher vorhersagen.

Bereits in der Nacht zum Montag ziehen örtlich Schauer und Gewitter durch. Am Montag bleibt es wechselhaft mit zeitweiligem Regen und einzelnen Gewittern. Gleichzeitig gehen die Temperaturen deutlich zurück. Die Höchstwerte liegen dann meist zwischen 27 und 31 Grad, im Bergland zwischen 24 und 27 Grad. Auch in den folgenden Tagen bleibt es sommerlich warm. Temperaturen um 40 Grad sind nach derzeitigem Stand zunächst nicht mehr zu erwarten.

Waldbrandgefahr bleibt hoch

Die Waldbrandgefahr bleibt trotz angekündigter Gewitter zunächst hoch.Sebastian Willnow/dpa

Die Waldbrandgefahr bleibt trotz angekündigter Gewitter zunächst hoch.Sebastian Willnow/dpa

© Sebastian Willnow/dpa

Trotz der Aussicht auf Regen bleibt die Waldbrandgefahr hoch. Der DWD weist darauf hin, dass die Kombination aus Trockenheit und niedriger Luftfeuchtigkeit weiterhin die Entstehung von Wald- und Flurbränden begünstigt.

Die Hitzewelle bringt Sachsen am Wochenende Temperaturen von bis zu 41 Grad.Sebastian Willnow/dpa

Die Hitzewelle bringt Sachsen am Wochenende Temperaturen von bis zu 41 Grad.Sebastian Willnow/dpa

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Mit Temperaturen von bis zu 41 Grad erreicht die Hitzewelle in Sachsen ihren Höhepunkt.Sebastian Willnow/dpa

Mit Temperaturen von bis zu 41 Grad erreicht die Hitzewelle in Sachsen ihren Höhepunkt.Sebastian Willnow/dpa

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Die anhaltende Hitze belastet Mensch und Natur.Sebastian Willnow/dpa

Die anhaltende Hitze belastet Mensch und Natur.Sebastian Willnow/dpa

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Die Hitzewelle belastet die Menschen - vor allem vulnerable Gruppen sind gefährdet. Sebastian Willnow/dpa

Die Hitzewelle belastet die Menschen - vor allem vulnerable Gruppen sind gefährdet. Sebastian Willnow/dpa

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Nach Tagen extremer Hitze sollen Gewitter zu Beginn der Woche für Abkühlung sorgen.Sebastian Willnow/dpa

Nach Tagen extremer Hitze sollen Gewitter zu Beginn der Woche für Abkühlung sorgen.Sebastian Willnow/dpa

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