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Rekordumsätze für bayerischen Maschinenbau

Ein starkes Auslandsgeschäft zieht die Branche 2025 nach oben und auch die ersten Monate des laufenden Jahres machen laut Branchenverband VDMA „vorsichtig optimistisch“.

09.07.2026

Der bayerische Maschinenbau trotzt der Krise. (Archivbild)Armin Weigel/dpa

Der bayerische Maschinenbau trotzt der Krise. (Archivbild)Armin Weigel/dpa

© Armin Weigel/dpa

Nicht überall ist Krise: Der bayerische Maschinenbau hat im vergangenen Jahr so hohe Umsätze gemacht, wie nie zuvor. Laut Branchenverband VDMA Bayern ging es um rund 7 Prozent auf 70 Milliarden Euro nach oben. Bisheriges Rekordjahr war 2023 mit 68,8 Milliarden. 

Treiber des Anstiegs war das Auslandsgeschäft, das von 42 auf 46,7 Milliarden Euro zulegte, der Inlandsumsatz sank dagegen leicht. Inzwischen macht das Auslandsgeschäft damit fast 70 Prozent der Umsätze der Branche aus. 

Auch die bisherige Geschäftsentwicklung 2026 macht laut VDA „vorsichtig optimistisch“. Die Auftragseingänge lagen von Januar bis Mai um 3 Prozent über dem Vorjahreswert. Auch hier treibt das Auslandsgeschäft, insbesondere mit den Ländern außerhalb der EU, wo ein Plus von 15 Prozent erreicht wurde. Das Inlandsgeschäft schwächelt dagegen mit einem Minus von 8 Prozent. 

Viele Unternehmen berichten von Auftragsmangel

Trotz positiver Impulse berichten laut VDMA knapp 60 Prozent der Unternehmen von einem Auftragsmangel. Die Maschinen seien im Schnitt zu weniger als 80 Prozent ausgelastet. Das sei der niedrigste Wert seit den Pandemiejahren und auch die Beschäftigung sei leicht rückläufig. 

„Die internationale Lage bleibt herausfordernd“, sagt der Vorsitzende des VDMA Bayern, Christian Lau. „Umso wichtiger sind offene Märkte, verlässliche
Handelsbeziehungen und neue Freihandelsabkommen. Sie stärken die Resilienz unserer Unternehmen und eröffnen zusätzliche Wachstumschancen.“