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Rekordhitze und Frost: Sachsens Sommer bringt Extreme

Für Meteorologen endet der Sommer am 31. August. Deswegen ziehen sie schon jetzt Bilanz. Der Sommer 2026 stach mit sehr heißen Tagen hervor. Doch im Erzgebirge war auch das genaue Gegenteil der Fall.

31.08.2026

Diesen Sommer gab es einen neuen Höchststand an sehr heißen Tagen in Sachsen. (Symbolbild)Frank Rumpenhorst/dpa

Diesen Sommer gab es einen neuen Höchststand an sehr heißen Tagen in Sachsen. (Symbolbild)Frank Rumpenhorst/dpa

© Frank Rumpenhorst/dpa

Der zurückliegende Sommer geht in Sachsen als einer der zehn wärmsten seit 1881 in die Klimastatistik ein und hat neue Rekorde gebracht. Die Temperatur lag im Mittel bei 19,0 Grad - 2,5 Grad über dem langjährigen Vergleichswert, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) bilanzierte. Dabei verzeichneten die Meteorologen fünf Tage mit Temperaturen von mindestens 35 Grad. „Dies bedeutet bei den sehr heißen Tagen einen neuen Höchststand.“

Als Spitzenreiter tat sich dabei Bad Muskau in Ostsachsen hervor. Am 28. Juni wurden dort 41,5 Grad gemeldet - laut DWD neuer sächsischer Temperaturrekord. In Kubschütz in der Oberlausitz sei in der Nacht zu diesem Tag die Temperatur nicht unter 29,4 Grad gefallen. Das sei das höchste bisher in Deutschland gemessene Nachtminimum, so die Meteorologen. 

Leichter Frost im Erzgebirge 

Im August wechselten sich dann Hitzeschübe mit kühleren Abschnitten ab. Dabei konnte es im Erzgebirge sogar leicht frostig werden. In Deutschneudorf-Brüderwiese sank die Lufttemperatur am 24. August auf nur ein Grad, in Bodennähe sind es den Angaben zufolge sogar minus 0,2 Grad gewesen. 

Hitze und Trockenheit haben im Sommer zu niedrigen Wasserständen in Sachsens Flüssen und Teichen geführt. (Archivbild)Robert Michael/dpa

Hitze und Trockenheit haben im Sommer zu niedrigen Wasserständen in Sachsens Flüssen und Teichen geführt. (Archivbild)Robert Michael/dpa

© Robert Michael/dpa

Zwar gab es an Sachsens Flüssen im Sommer verbreitet Niedrigwasser - beim Niederschlag kam der Freistaat aber vergleichsweise gut weg. Anders als in Deutschland insgesamt wurde hierzulande mit etwa 215 Litern pro Quadratmeter das Sommersoll (222 Liter) nahezu erreicht. Zugleich kamen Sonnenhungrige im Freistaat auf ihre Kosten: Mit rund 760 Sonnenstunden zählt dieser Sommer laut DWD zu den fünftsonnigsten seit 1951.