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Reitz und sein Ziel in Leipzig: „Irgendwann Nationalspieler“

Rocco Reitz soll bei RB Leipzig Xaver Schlager ersetzen. Der Mittelfeldspieler hat neben der Champions League noch ein großes Ziel: die DFB-Elf.

20.07.2026

Rocco Reitz hat bei RB Leipzig neben der Champions League weitere ambitionierte Ziele. Jan Woitas/dpa

Rocco Reitz hat bei RB Leipzig neben der Champions League weitere ambitionierte Ziele. Jan Woitas/dpa

© Jan Woitas/dpa

Den Traum von der Fußball-Champions-League kann sich Rocco Reitz in Kürze bei RB Leipzig erfüllen. Ein anderes Ziel ist noch etwas weiter weg. „Ein persönliches Ziel von mir, diesen Rhythmus alle drei Tage und Champions League spielen zu dürfen, dafür bin ich sehr dankbar, das ist der größte Traum von jedem. Irgendwann ist das Ziel von einem, Nationalspieler zu sein. Das ist auch auf meiner Liste“, sagte der 24 Jahre alte Mittelfeldspieler, der von Borussia Mönchengladbach nach Leipzig wechselte und dort Nachfolger von Xaver Schlager werden soll. 

Nach der Verkündung seines Wechsels im April hatte es von den Gladbach-Fans Proteste gegen den eigenen Kapitän gegeben, der schon als Siebenjähriger das Gladbach-Trikot trug. „Wer das hier will, kann niemals unser Kapitän sein“, schrieben die Fans auf ein Banner und pfiffen ihren eigenen Mann beim 0:1 in Leipzig bei jedem Ballkontakt mit Trillerpfeifen aus. 

Wechsel-Ärger: „Ganz spurlos geht das nicht“

Daran hatte Reitz mächtig zu knabbern. „Ganz spurlos geht das nicht an einem vorbei. Wenn du ein stabiles Umfeld hast, meine Frau, meine Kleine haben da schon viel geholfen, auch mein Vater, mein Bruder, die Familie. Wenn du wenig in sozialen Netzwerken unterwegs bist und dich auf die wesentlichen Dinge konzentrierst, dann geht das schon gut“, sagte Reitz mit etwas Abstand. 

Nun freut er sich zum Bundesliga-Auftakt am 29. August (15.30 Uhr) auf ein Wiedersehen mit der Borussia. „Da gab es auf jeden Fall einen leichten Schmunzler, aber ich freue mich auf jeden Fall. Vor allem auf die Jungs, weil ich mich nicht so richtig verabschieden konnte von allen“, sagte Reitz, der das Saisonfinale damals in Gladbach wegen eines schweren Infekts verpasst hatte. 

Nun hat er diesen fast überstanden. Schritt für Schritt kämpft er sich in die Mannschaft. „Es war keine leichte Zeit, definitiv, ich will nicht ins Detail gehen. Ich glaube, das ist zu privat. Mir geht es gut, die Werte sind so, wie sie sein sollen.“