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Regierungschef Wegner holt Direktmandat in Spandau

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner musste nach dem Wirbel um falsche Aussagen seine erneute Spitzenkandidatur aufgeben. Nun kann er sich aber über einen Wahlerfolg freuen.

20.09.2026

Kai Wegner konnte viele Wähler in seinem Wahlkreis von einer Stimme für ihn überzeugen. Katharina Kausche/dpa

Kai Wegner konnte viele Wähler in seinem Wahlkreis von einer Stimme für ihn überzeugen. Katharina Kausche/dpa

© Katharina Kausche/dpa

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat bei der Berlin-Wahl sein Direktmandat verteidigt. Im Wahlkreis Spandau 5 setzte sich der 54-Jährige deutlich gegen die Mitbewerber durch, wie aus der Ergebnispräsentation der Landeswahlleitung hervorgeht. Nach Auszählung von 47 von 50 Gebieten lag Wegner mit mehr als 32 Prozent deutlich vor der SPD-Kandidatin Susanne Drescher. 

Wegner ist seit 2023 Regierungschef im Roten Rathaus. Im Juli verzichtete er jedoch nach innerparteilichem Druck auf die erneute Spitzenkandidatur. Grund waren immer neue Enthüllungen und Debatten über falsche Angaben zu seinem Krisenmanagement bei einem Stromausfall im Januar. In der Kritik stand er auch wegen eines Tennismatches in jener Zeit.