Regen sorgt für gutes Wachstum auf den Feldern
Bis zur Getreideernte haben Sachsens Bauern noch gut einen Monat Zeit. Trotzdem haben sie alle Hände voll zu tun: Auf den Wiesen wird der erste Schnitt als Futter eingebracht.
Regen und milde Temperaturen haben für gutes Wachstum auf Wiesen und Feldern in Sachsen gesorgt. Hendrik Schmidt/dpa
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Regen und milde Temperaturen haben in den vergangenen Wochen für gutes Wachstum auf Sachsens Wiesen und Feldern gesorgt. Nicht nur das Getreide habe sich vielerorts gut entwickelt, sagte der Ackerbauexperte des Landesbauernverbandes, Andreas Jahnel, der Deutschen Presse-Agentur. Das Wetter habe auch frisch ausgesäten Sommerkulturen wie Mais und Rüben günstige Startbedingungen beschert.
Bis zum Beginn der Getreideernte in Sachsen haben die Bauern noch gut einen Monat Zeit. „Es sieht im Augenblick nach einer einigermaßen normalen Ernte aus“, konstatierte Jahnel.
Der genaue Ausgang hänge allerdings von der weiteren Witterung ab. Es brauche nun eine längere Phase mit höheren Temperaturen über 20 Grad, damit das Getreide gut reifen könne. Vor allem zur Ernte hin muss es dann auch trocken sein. Der Auftakt wird in der Regel Ende Juni mit der Wintergerste in Nordsachsen gemacht. In anderen Regionen rollen die Mähdrescher erst etwas später aufs Feld.
Vor allem Getreide und Raps auf Sachsens Feldern
Laut Statistischem Landesamt werden in Sachsen mehr als 700.000 Hektar Ackerland bewirtschaftet. Mehr als die Hälfte davon ist mit Getreide zur Körnergewinnung bestellt. Die wichtigste Feldfrucht für hiesige Bauern ist Winterweizen (183.100 Hektar), gefolgt von Winterraps (104.900), Wintergerste (86.300) und Silomais (79.500).
Grassilage ist ein wichtiges Futter für die Milchkühe. Vielerorts haben Sachsens Bauern in den vergangenen Tagen den ersten Schnitt eingebracht.Hendrik Schmidt/dpa
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Hinzu kommen mehr als 192.000 Hektar Wiesen und Weiden. Grünland spielt als Quelle für Tierfutter eine wichtige Rolle. In den vergangenen Tagen wurde vielerorts der erste Schnitt eingebracht. Das Gras wird meist siliert etwa als Futter für Milchkühe.
Der erste Schnitt spiele dabei eine besondere Rolle, weil das Gras im Frühjahr noch besonders nährstoffreich sei, erläuterte Jahnel. Doch nicht in allen Regionen seien Bauern mit dem Ergebnis zufrieden: Vor allem in Nordsachsen sei der Aufwuchs aufgrund fehlender Feuchtigkeit im Frühjahr nicht so üppig ausgefallen.