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Redmann für mehr Schutz kritischer Infrastruktur vor Drohnen

Brandenburg plant neue Regeln für Betreiber kritischer Infrastruktur. So sollen sie sich künftig besser schützen können.

21.07.2026

Angriffe gegen kritische Infrastruktur können auch mit Drohnen durchgeführt werden. (Symbolbild)Michael Bahlo/dpa

Angriffe gegen kritische Infrastruktur können auch mit Drohnen durchgeführt werden. (Symbolbild)Michael Bahlo/dpa

© Michael Bahlo/dpa

Brandenburgs Innenminister Jan Redmann will Strom-, Gas- oder Wasserversorger in die Lage versetzen, sich selbst gegen Drohnenangriffe zu verteidigen. „Wir arbeiten gegenwärtig an einem Gesetzentwurf, der die Betreiber kritischer Infrastrukturen in die Lage versetzen soll, sich selbst besser zu schützen“, sagte der CDU-Politiker dem „Nordkurier“. Dazu zählten etwa technischer Schutz gegen Drohnen oder Videoüberwachung. Bisher sei dies der Polizei vorbehalten. 

„Gegenwärtig ist Deutschland, ist auch Brandenburg, viel zu gefährdet, wenn es um die kritische Infrastruktur geht“, sagte Redmann. „Wer in Deutschland das öffentliche Leben lahmlegen will, weiß zu einfach, wo die Schwachstellen sind.“ Heute könne man sehr einfach im Internet Informationen etwa über die Knotenpunkte der Elektrizitäts- oder Gasversorgung erhalten. „Wenn man das weiß, kann man mit einfachsten Mitteln größtmögliches Chaos verursachen.“ Um diese Informationen besser zu schützen, bereite das Land Brandenburg einen weiteren Gesetzentwurf vor.

Am Mittwoch besucht Redmann die Firma Onberg in Brandenburg/Havel, die Systeme zum Schutz kritischer Infrastrukturen entwickelt. Er nimmt dabei an Vorführungen autonomer Drohnenabwehrsysteme teil.