Razzia gegen illegale Einschleusung und Prostitution
Wohnungen für illegal Eingereiste und Prostitution ohne gültigen Aufenthaltstitel: In Kassel und Fuldatal gehen Polizei und Staatsanwaltschaft gegen ein mutmaßliches Schleusernetzwerk vor.
Die Bundespolizei vollstreckte die Untersuchungshaftbefehle der Staatsanwaltschaft. (Symbolbild)Sven Hoppe/dpa
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Die Bundespolizei hat in Kassel und Fuldatal (Landkreis Kassel) vier Tatverdächtige wegen des illegalen Einschleusens von Ausländern festgenommen. Die Verdächtigen sollen den sich illegal in Deutschland aufhaltenden Menschen Wohnraum zur Verfügung gestellt und die Ausübung der Prostitution ohne erforderliche Aufenthaltstitel ermöglicht haben, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung von Bundespolizei und Staatsanwaltschaft hieß. Zudem stehen sie im Verdacht, brasilianische Staatsangehörige eingeschleust zu haben.
Die Staatsanwaltschaft hatte die Maßnahmen beantragt. Im Zuge dessen seien auch drei Objekte durchsucht worden. Zudem wurde ein Arrestbeschluss in Höhe von 1.046.360,00 Euro vollzogen, wie es hieß. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um einen deutschen und drei brasilianische Staatsangehörige im Alter von 32 bis 56 Jahren.