Pytlicks Vertrauen hat „Knacks“ – Flensburg will Gespräch
Der künftige Berliner Simon Pytlick beklagt im Wechselpoker verlorenes Vertrauen zur SG Flensburg-Handewitt. Der Club setzt auf ein klärendes Gespräch mit dem dänischen Superstar.
Simon Pytlick wechselt spätestens 2027 von der SG Flensburg-Handewitt zu den Füchsen Berlin. (Archivbild)Ronny Hartmann/dpa-Zentralbild/dpa
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Die Verantwortlichen des Handball-Bundesligisten SG Flensburg-Handewitt haben ein klärendes Gespräch mit dem dänischen Nationalspieler Simon Pytlick nach dessen Kritik angekündigt. „Wir werden diese Woche natürlich mit ihm sprechen. Wir haben das auf dem Zettel“, sagte der sportliche Leiter Ljubomir Vranjes dem Internet-Portal „Handball-World“.
Der 25 Jahre alte Welt- und Europameister sowie Olympiasieger wird spätestens zur Saison 2027/28 von der SG zum deutschen Meister Füchse Berlin wechseln. In der Vergangenheit wurde immer wieder über einen vorzeitigen Wechsel spekuliert. Zuletzt hatte Pytlick die Flensburger in einem Gespräch mit dem dänischen Sender TV2 kritisiert. „Es ist viel passiert, und das Vertrauen hat einen Knacks bekommen“, hatte der Rückraumspieler gesagt.
Ob Pytlick für seine Äußerungen Konsequenzen zu befürchten hat, ließ Vranjes offen. „Wir klären das intern“, sagte der 52-Jährige. Einer weiteren Zusammenarbeit stünde aber nichts im Wege: „Simon Pytlick hat ja einen Vertrag bis 2027. Wir werden mit ihm über alles sprechen; wie wir in Zukunft zusammenarbeiten wollen.“