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Prozess gegen Aktivisten der „Letzten Generation“ startet

In Hamburg startet am Dienstag der Prozess gegen einen 21-jährigen Klimaaktivisten. Er soll sich am Flughafen festgeklebt und damit den Betrieb gestört haben.

20.03.2026

Prozessbeginn gegen den 21-Jährigen: Er soll sich auf der Flugbahn festgeklebt haben (Archiv).Tobias Steinmaurer/APA/dpa

Prozessbeginn gegen den 21-Jährigen: Er soll sich auf der Flugbahn festgeklebt haben (Archiv).Tobias Steinmaurer/APA/dpa

© Tobias Steinmaurer/APA/dpa

Am Landgericht in Hamburg startet am Dienstag ein Prozess gegen einen Klimaaktivisten der Gruppe „Letzte Generation“. Dem 21-jährigen Angeklagten wird vorgeworfen, sich Zugang zum Gelände des Hamburger Flughafens verschafft und eine Hand mit Sekundenkleber an das Rollfeld geklebt zu haben. Ziel sei es gewesen, maximale mediale Aufmerksamkeit für die „Letzte Generation“ zu erzeugen, teilte das Landgericht mit. Durch Annullierungen, Umleitungen und Fahrbahnschäden entstand demnach ein Schaden von rund 144.000 Euro. Zuvor war der Hauptverhandlungstermin im letzten Jahr aufgehoben worden.

Die „Letzte Generation“ war in den letzten Jahren durch Proteste aufgefallen, bei denen sich ihre Mitglieder auf die Straße klebten und dadurch den Verkehr behinderten. Ihr Ziel war radikalerer Klimaschutz. Zuvor waren bereits mehrere Aktivisten und Aktivistinnen wegen Protestaktionen verurteilt worden.