Proteste in Berlin und Frankfurt gegen AfD-Triumph
Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt gehen bundesweit Menschen gegen die AfD auf die Straße. Für Montag ist eine große Demo vor dem Brandenburger Tor angekündigt.
Menschen demonstrieren nach der Wahl in Sachsen-Anhalt vor der Landesvertretung des Bundeslandes.Fabian Sommer/dpa
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Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat es in mehreren deutschen Städten Proteste gegen die AfD gegeben: In Frankfurt/Main demonstrierten nach Polizeiangaben rund 2.500 Menschen dafür, ein Verbotsverfahren gegen den klaren Wahlsieger AfD zu prüfen. Auch in Berlin gingen am Abend Hunderte Menschen mit ähnlichen Forderungen auf die Straße. In Mainz wurde ebenfalls deswegen demonstriert.
Durch das Berliner Regierungsviertel zog am Abend ein Protestzug unter dem Motto „Demokratie verteidigen! - AfD Verbot jetzt!“ bis zur Landesvertretung Sachsen-Anhalt. Von der Polizei hieß es, die Zahl der Demonstrantinnen und Demonstranten habe im unteren dreistelligen Bereich gelegen. Auch am Brandenburger Tor wurde demonstriert.
Für Montagabend ist eine größere Kundgebung gegen die AfD am Brandenburger Tor angemeldet. Ab 18.00 Uhr werden der Polizei zufolge 5.000 Menschen erwartet.
Warum fordern Demonstranten ein AfD-Verbotsverfahren?
„Der Ansatz, rechtsextreme Kräfte allein durch politische Arbeit zu schwächen, ist gescheitert. In mehreren Bundesländern - darunter Sachsen-Anhalt - gilt die AfD bereits offiziell als gesichert rechtsextrem“, begründet der Frankfurter DGB-Vorsitzende Philipp Jacks die Forderung der Demonstranten nach der Prüfung eines Verbotsverfahrens gegen die AfD.
Für Montagabend ist eine größere Demo gegen die AfD vor dem Brandenburger Tor angemeldet.Fabian Sommer/dpa
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