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Proteste bei Albanese-Auftritt in Berlin

UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese steht wegen Aussagen zum Gaza-Krieg und zu Israel in der Kritik. Am Rande einer Veranstaltung in Berlin versammeln sich Dutzende Menschen.

30.03.2026

Am Rosa-Luxemburg-Platz gab es proisraelische und propalästinensische Demonstrationen am Rande einer Veranstaltung mit Francesca Albanese.Christophe Gateau/dpa

Am Rosa-Luxemburg-Platz gab es proisraelische und propalästinensische Demonstrationen am Rande einer Veranstaltung mit Francesca Albanese.Christophe Gateau/dpa

© Christophe Gateau/dpa

Am Rande einer Veranstaltung mit der UN-Sonderberichterstatterin für die Palästinensergebiete, Francesca Albanese, haben in Berlin-Mitte nach Polizeiangaben etwa 150 Menschen demonstriert. Es sei alles friedlich gewesen, hieß es am Abend von der Polizei. Kritiker der Italienerin hatten mehrere Kundgebungen angemeldet. Nach Beobachtung eines dpa-Reporters fanden sich auch Unterstützerinnen und Unterstützer von Albanese ein.

Das Kino Babylon hatte eine Vorführung des Films „Disunited Nations - Die UNO und der Nahe Osten“ und ein Gespräch mit Albanese angekündigt. Vorab hatte unter anderen die Deutsch-Israelische Gesellschaft die Absage der Veranstaltung gefordert. 

Albanese ist seit 2022 als UN-Berichterstatterin im Amt. Sie weckt mit Kritik am israelischen Vorgehen im Gazastreifen immer wieder scharfen Widerspruch. Als sie zuletzt in einer Rede im Zusammenhang mit Israel von einem „gemeinsamen Feind“ sprach, forderten Deutschland und Frankreich ihren Rücktritt.

Am Rande einer Veranstaltung mit Francesca Albanese gab es propalästinensische und proisraelische Demonstrationen.Christophe Gateau/dpa

Am Rande einer Veranstaltung mit Francesca Albanese gab es propalästinensische und proisraelische Demonstrationen.Christophe Gateau/dpa

© Christophe Gateau/dpa

Nach Äußerungen von Francesca Albanese gibt es Forderungen nach ihrem Rücktritt. (Archivbild)Bernd von Jutrczenka/dpa

Nach Äußerungen von Francesca Albanese gibt es Forderungen nach ihrem Rücktritt. (Archivbild)Bernd von Jutrczenka/dpa

© Bernd von Jutrczenka/dpa