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Protest gegen Dieselpreise: Lkw-Korso rollt durch Cottbus

Spediteure klagen über Dieselpreise im Höhenflug und unfairen Konkurrenzdruck: Als Zeichen des Protests rollt eine Lkw-Kolonne durch Cottbus. Die Branche dringt auf Hilfe von der Politik.

25.03.2026

Mit einem Lkw-Korso durch Cottbus haben am Nachmittag Fahrer und Logistikunternehmen gegen gestiegenen Wettbewerbsdruck und die Dieselpreisexplosion protestiert. Nach Angaben eines Sprechers der Mittelstandsinitiative Brandenburg fuhren um die 50 Lastwagen durch die Stadt. Zudem beteiligten sich weitere Demonstranten mit Fahrzeugen. Die Polizei begleitete den Korso. 

Die Transportbranche fordert Entlastungen von der Politik und demonstrierte anlässlich der Verkehrsministerkonferenz in Lindau am Bodensee. Höhere Transportkosten auch als eine Folge des Iran-Krieges belasten die Branche, die seit längerem bessere Wettbewerbsbedingungen fordert. 

„Wenn wir stehen, steht Deutschland“ stand auf einem Transparent in Cottbus. Die Logistikbranche verwies damit darauf, dass es ohne Lkw etwa keine Lieferungen an Supermärkte gibt. Wegen der Lkw-Demo mussten sich Fahrgäste in Bussen und Straßenbahnen in Cottbus auf Beeinträchtigungen einstellen. 

Gespräche mit Politik geplant

Während des Treffens der Verkehrsministerinnen und Verkehrsminister in Lindau am Bodensee rief der Bundesverband Logistik und Verkehr-pro zu einer Mahnwache auf. Die Mittelstandsinitiative als Mitveranstalter der Demonstration in Cottbus machte etwa in der Corona-Krise gegen die Politik der Bundesregierung mobil. Ein Sprecher der Organisation sagte, man wolle auch in Brandenburg das Gespräch mit der Politik suchen.