Potsdamer Hausbesetzer protestieren gegen Räumung
Eine Gruppe besetzt ein leerstehendes Haus in Potsdam. Das Gebäude wird geräumt. Die Hausbesetzer möchten das nicht hinnehmen und gehen gegen die Räumung vor. Was fordern sie?
Hausbesetzer protestieren in Potsdam gegen die Räumung eines besetzten Hauses.Sven Kaeuler/dpa
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Die Räumung eines leerstehenden besetzten Hauses in Potsdam hat zu weiterem Protest geführt. Die Hausbesetzer demonstrierten dagegen. Etwa 100 Menschen machten dabei nach Angaben eines dpa-Reporters nahe dem Landtag mit. Die Gruppe machte in mehreren Reden ihre Kritik deutlich, dazu gab es Musik und Gedichte. Danach zog die Gruppe zu dem geräumten Haus. Der Protest war nach Angaben eines Polizeisprechers friedlich.
Die Hausbesetzer fordern die Rückgabe des Hauses auf der Halbinsel Hermannswerder, wie die Gruppe mitteilte. Sie wollen außerdem mindestens bis zu einem Abriss eine vorübergehende Nutzung als sozialen und kulturellen Treffpunkt durchsetzen.
Räumung am Freitag
Am Freitag beendete die Stadt die Besetzung des Gebäudes, die eine Woche dauerte. Das Haus wurde bis zum Jahr 2023 gewerblich genutzt. Die Polizei verschaffte sich Zutritt und holte mehrere Aktivisten aus dem Haus in der Tornowstraße 40 im Südwesten der Landeshauptstadt.
Anschließend kam es am Freitagabend in der Innenstadt zu einer Demonstration - nach Schätzung der Polizei mit rund 160 Personen. Die Hausbesetzer möchten sich gegen kommunalen Leerstand stemmen.
Mit einer Protestdemonstration wenden sich Hausbesetzer gegen die Räumung eines besetzten Hauses in Potsdam.Sven Kaeuler/dpa
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