dpa

Polizistin verletzt - Verdacht auf Autorennen

Ein Autofahrer rast in Fulda mit mehr als 120 Kilometer pro Stunde einer Zivilstreife davon. Bei den anschließenden Maßnahmen eskaliert die Lage.

26.10.2026

Die Beamten begleiteten den Mann zu einem Geldautomaten. (Symbolbild) Fernando Gutierrez-Juarez/dpa-Zentralbild/dpa

Die Beamten begleiteten den Mann zu einem Geldautomaten. (Symbolbild) Fernando Gutierrez-Juarez/dpa-Zentralbild/dpa

© Fernando Gutierrez-Juarez/dpa-Zentralbild/dpa

Gegen einen Autofahrer wird wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt. Bei dem Einsatz in Fulda wurde eine Polizeibeamtin verletzt, wie die Polizei berichtete. Der 32-Jährige war demnach in der Nacht zum Sonntag mit einem schwarzen Auto mit Schweizer Zulassung deutlich zu schnell unterwegs. Als eine Zivilstreife ihm folgte, hielt der Fahrer nicht an, sondern beschleunigte zeitweise auf deutlich über 120 Kilometer in der Stunde. 

Die Polizei hatte den Verdacht, dass es sich um ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen handelte. Daher ordnete die Staatsanwaltschaft die Hinterlegung einer Sicherheitsleistung an. Beim Gang zu einem Geldautomaten erschienen mehrere Menschen aus dem Umfeld des 32-Jährigen. Sie behinderten die Maßnahmen lautstark und griffen die Einsatzkräfte an, auch mit Schlägen und Tritten.

Die verletzte Beamtin war danach nicht mehr dienstfähig. Weitere Streifen brachten die Lage unter Kontrolle. Alle vorläufig Festgenommenen wurden wieder entlassen. Gegen die Beteiligten wird wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.