Polizei verhängt Auflagen nach Schüssen auf Polizisten
Nach den Schüssen auf einen Polizisten in Göttingen im Juni hat die Polizei Meldeauflagen und Aufenthaltsverbote gegen Angehörige zweier Großfamilien verhängt. Die Ermittlungen laufen weiter.
Die Polizei ermittelt weiter zu der Tat vom 13. Juni. (Symbolbild)Stefan Rampfel/dpa
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Im Zusammenhang mit den Schüssen auf einen Polizisten in Göttingen hat die Polizei inzwischen gegen 64 Angehörige der an den Auseinandersetzungen beteiligten Großfamilien Meldeauflagen oder Aufenthaltsverbote ausgesprochen. Die Aufenthaltsverbote gelten teilweise für einzelne Bereiche der Stadt, mitunter aber auch für das gesamte Stadtgebiet. Insgesamt seien 24 Meldeauflagen und 40 Aufenthaltsverbote erteilt worden, erklärten die Beamten.
16-Jähriger schoss Polizist an
Am Rand der Göttinger Innenstadt war es am Samstag, dem 13. Juni, zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei rivalisierenden Großfamilien gekommen. Dabei soll ein 16-Jähriger mit einer Pistole geschossen und so einen 26 Jahre alten Polizisten zunächst lebensbedrohlich verletzt haben. Mehrere Tage nach der Tat befand sich der Polizist nicht mehr in Lebensgefahr.
Die Ermittlungen gegen 49 Tatverdächtige laufen weiter. Aktuell werden noch immer Daten von etwa 70 sichergestellten Handys ausgewertet.