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Polizei und Feuerwehr warnen vor dem Betreten von Eisflächen

Trotz Minusgraden bleibt das Betreten der Eisflächen in Niedersachsen gefährlich. Mehrmals schreitet die Polizei ein.

25.01.2026

Beim Betreten der zugefrorenen Seen in Niedersachsen droht Lebensgefahr.Moritz Frankenberg/dpa

Beim Betreten der zugefrorenen Seen in Niedersachsen droht Lebensgefahr.Moritz Frankenberg/dpa

© Moritz Frankenberg/dpa

Obwohl seit Tagen in weiten Teilen Niedersachsens eisige Temperaturen herrschen, warnen die Polizei und Feuerwehr eindringlich davor, zugefrorene Eisflächen zu betreten. „Die Tragfähigkeit kann stark variieren und ist von außen oft nicht erkennbar“, teilte die Polizei in Celle mit. Bereits wenige Schritte können demnach ausreichen, um einzubrechen und in Lebensgefahr zu geraten. 

Mehrmals rückten die Beamten in Celle in den vergangenen Tagen aus, weil sich trotzdem Menschen auf öffentlichen Teichen oder Seen aufhielten.

Natürliche Gewässer können tückisch sein

In Northeim wurde die Polizei von einer Autofahrerin gerufen, die während der Fahrt einen Schlittschuhfahrer auf einem See bemerkte. Sie forderten den 19-Jährigen auf, das Eis zu verlassen. Er blieb unverletzt.

Die Feuerwehr in Steinhude nutzt das Eiswetter für eine Übungsfahrt mit ihrem Luftkissenfahrzeug.Moritz Frankenberg/dpa

Die Feuerwehr in Steinhude nutzt das Eiswetter für eine Übungsfahrt mit ihrem Luftkissenfahrzeug.Moritz Frankenberg/dpa

© Moritz Frankenberg/dpa

Auch die Eisfläche auf dem Steinhuder Meer bei Hannover ist nicht freigegeben. „Vor allem natürliche Gewässer sind besonders tückisch, da Strömungen die Eisdecke an manchen Stellen dünner machen können, als es den Anschein hat“, teilte die Steinhuder Tourismus GmbH mit. 

Die Feuerwehr in Steinhude probte den Ernstfall und führte auf dem teilweise zugefrorenen See einige Übungsfahrten mit ihrem Luftkissenfahrzeug durch.

Die Eisschicht auf dem Steinhuder Meer ist zu dünn zum Betreten. Moritz Frankenberg/dpa

Die Eisschicht auf dem Steinhuder Meer ist zu dünn zum Betreten. Moritz Frankenberg/dpa

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