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Polizei sucht mit „Hackathon“ neue Ideen für Ermittlungen

Cold Cases, Cybercrime und echte Ermittlungsarbeit: Wer beim Hackathon der Polizei mitmacht, kann ungelöste Fälle knacken – gesucht werden kreative Köpfe aus ganz verschiedenen Bereichen.

04.06.2026

Beim „True-Crime-Hackathon“ sollen Teams neue Wege für Ermittlungen finden – gefragt sind unter anderem IT-Expertise, Psychologie und Statistik. (Symbolbild)Uli Deck/dpa

Beim „True-Crime-Hackathon“ sollen Teams neue Wege für Ermittlungen finden – gefragt sind unter anderem IT-Expertise, Psychologie und Statistik. (Symbolbild)Uli Deck/dpa

© Uli Deck/dpa

Sachsen-Anhalts Landespolizei sucht kreative Köpfe, um neue Ansätze in der Ermittlungsarbeit zu finden. Bei einem sogenannten „True-Crime-Hackathon“, einer Art kreativem Ideenwettbewerb, sollen kluge Köpfe aus den verschiedensten Fachbereichen anhand anonymisierter tatsächlicher krimineller Fallbeispiele Ideen zur Aufklärung finden. Noch bis Ende Juli sind Bewerbungen möglich für die Veranstaltung, die am 25. September auf dem Weinberg Campus in Halle stattfinden soll. 

Der Begriff „Hackathon“ stammt aus der IT-Branche und ist eine Kombination aus den Begriffen „Hacking“ und „Marathon“. Bei derartigen Events arbeiten Teams binnen kurzer Zeit an der Lösung komplexer Probleme. 

Konkret sollen die Teilnehmenden zehn Stunden lang an sogenannten „Cold Cases“, also seit langer Zeit ungelöste Ermittlungsfälle, sowie an Fällen von Cybercrime oder Fahndungen arbeiten. Teilnehmen können alle Interessierten über 18. Gesucht sind nach Polizeiangaben Menschen unter anderem aus den Bereichen Informatik und Data Science, Psychologie und Verhaltensanalyse, Statistik und Mathematik, aber auch aus anderen Disziplinen.

Informationen gibt es unter https://presse.sachsen-anhalt.de/polizeiinspektion-zentrale-dienste-sachsen-anhalt/2026/06/04/polizei-sachsen-anhalt-startet-ersten-true-crime-hackathon