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Kontrolle eskaliert: Deshalb gab die Polizei Schüsse ab

Nach einer Verfolgungsfahrt in Walldorf wird ein 20-Jähriger von der Polizei angeschossen. Wie die Staatsanwaltschaft die Schüsse erklärt.

12.05.2026

 Weil Pfefferspray und Warnschüsse ihn nicht aufhielten, gaben die Polizisten mehrere Schüsse auf den Mann ab.Priebe/pr-video /dpa

Weil Pfefferspray und Warnschüsse ihn nicht aufhielten, gaben die Polizisten mehrere Schüsse auf den Mann ab.Priebe/pr-video /dpa

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In Walldorf hat die Polizei auf einen jungen Mann geschossen und ihn schwer verletzt. Der 20-Jährige soll in den frühen Morgenstunden vor einer Verkehrskontrolle geflohen sein und die Beamten später mit einem Messer bedroht haben, wie die Staatsanwaltschaft und die Polizei mitteilten. 

Mit Flatterband ist der Tatort in der Innenstadt von Walldorf (Rhein-Neckar-Kreis) nach den Schüssen zunächst abgesperrt worden, Experten der Spurensicherung sind im Einsatz. 

Pfefferspray und Warnschüsse

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte der 20 Jahre alte Autofahrer Gas gegeben, als er den Wagen der Polizeistreife bemerkt habe. Im Zentrum der Stadt musste er aus noch nicht bekannten Gründen bremsen, wie es weiter hieß. Er sei ausgestiegen und mit einem Messer in der Hand auf die Beamten zugegangen. Weil Pfefferspray und Warnschüsse ihn nicht aufhielten, gaben die Polizisten mehrere Schüsse auf den Mann ab.

Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen. „Dabei steht zunächst die genaue Rekonstruktion des Geschehens im Vordergrund“, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Es sollen auch Bodycam-Aufnahmen gesichtet und bewertet werden.

Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen. Priebe/pr-video /dpa

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Die Polizei hat bei einem Einsatz in Walldorf geschossen. (Symbolbild)Bernd Weißbrod/dpa

Die Polizei hat bei einem Einsatz in Walldorf geschossen. (Symbolbild)Bernd Weißbrod/dpa

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