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Einsatz wegen mutmaßlich bewaffneten Ehemanns

Eine Frau alarmiert die Polizei: Ihr Mann könnte sich bewaffnet im gemeinsamen Haus befinden. Spezialkräfte rücken an. Wie der Einsatz endete.

29.10.2026

Die Ehefrau hatte den Notruf gewählt. Daniel Vogl/dpa

Die Ehefrau hatte den Notruf gewählt. Daniel Vogl/dpa

© Daniel Vogl/dpa

Wegen eines möglicherweise bewaffneten Ehemannes ist die Polizei zu einem größeren Einsatz in Oberfranken ausgerückt. Nachdem die Frau des 67-Jährigen am Vormittag den Notruf gewählt hatte, sperrten Einsatzkräfte die Umgebung rund um das Haus des Paares in Scheßlitz (Kreis Bamberg) weiträumig ab. 

Schließlich sei der Mann am Nachmittag freiwillig und unbewaffnet aus dem Gebäude gekommen, sagte ein Polizeisprecher. Er sei wegen eines psychischen Ausnahmezustands in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht worden. Verletzt wurde niemand. 

Vermutlich war es vorher zu einem Streit zwischen den Eheleuten gekommen. Zunächst war unklar, ob der Mann eine scharfe Schusswaffe oder eine Schreckschusswaffe bei sich hatte. 

Erlaubnisfreie Waffen gefunden

Als die Polizei das Haus abriegelte, in dem sich der Mann aufhielt, befand sich die Frau nicht mehr darin. Spezialkräfte nahmen Kontakt zu dem 67-Jährigen auf. Nachdem dieser freiwillig nach draußen gekommen war, durchsuchten Polizisten das Haus. Diese fanden nach Angaben der Polizei eine Luftpistole und eine Schreckschusswaffe: Beide sind frei erwerblich und benötigen keine Erlaubnis.

Der Mann kam am Nachmittag freiwillig und unbewaffnet aus dem Gebäude.Daniel Vogl/dpa

Der Mann kam am Nachmittag freiwillig und unbewaffnet aus dem Gebäude.Daniel Vogl/dpa

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Im Haus fanden die Einsatzkräfte eine Luftpistole und eine Schreckschusswaffe.Daniel Vogl/dpa

Im Haus fanden die Einsatzkräfte eine Luftpistole und eine Schreckschusswaffe.Daniel Vogl/dpa

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